Politik

Entwicklungshilfe für China CDU und FDP wollen Änderung

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking haben Politiker aus CDU und FDP ein Ende der deutschen Entwicklungshilfe für China gefordert. "Es macht keinen Sinn, sich in Deutschland zu verschulden, um den Chinesen eine bessere Entwicklungszusammenarbeit anbieten zu können", sagte Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz der "Passauer Neuen Presse". "China muss und kann seine Probleme selbst lösen. Die Haushaltslage dort ist wesentlich stabiler als unsere." Deutschland solle etwa Umweltschutztechnik künftig nach China "verkaufen und nicht verschenken".

Auch FDP-Generalsekretär Dirk Niebel forderte die Bundesregierung zu einem Kurswechsel auf. "China wird im August aller Welt bei Olympia zeigen, dass es heute keine Entwicklungshilfe nötig hat. Aber Deutschland zahlt allein in diesem Jahr 187 Millionen Euro nach Peking", kritisierte er. "Das Geld ist fehlgeleitet, wenn man allein bedenkt, dass China vor Deutschland auf Rang drei der stärksten Wirtschaftsnationen rangiert und Währungsreserven hat in Höhe unserer Staatsschulden."

Quelle: n-tv.de

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