Politik

Waffeninspekteure nicht informiert CIA täuscht Öffentlichkeit

Der US-Geheimdienst hat erneut zugegeben, im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf den Irak-Krieg die Öffentlichkeit getäuscht zu haben. Entgegen früheren Angaben hat die CIA den UN-Waffeninspekteuren doch keine Liste von 21 Orten übergeben, die als Lager für Massenvernichtungswaffen gedient haben könnten.

Wie die "New York Times" am Samstag berichtete, musste der Geheimdienst nun zugeben, dass dies nicht der Fall war. Das Eingeständnis sei in einem Brief an Senator Carl Levin erfolgt. Sowohl CIA-Chef George Tenet als auch die Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice hatten erklärt, dass der Geheimdienst die Vereinten Nationen über alle wichtigen Verdachtsorte im Irak informiert habe.

Senator Levin sagte der Zeitung nun, Tenet habe den Kongress getäuscht. Dies sei "vollkommen inakzeptabel". Wie die Zeitung weiter berichtet, gibt das Eingeständnis Kritikern Recht, die vor dem Krieg dafür geworben hatten, den UN-Inspekteuren mehr Zeit zu geben. Das Weiße Haus hatte dazu immer erklärt, es habe den Waffeninspekteuren alle nötigen Informationen gegeben.

Quelle: n-tv.de

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