Politik

Stellungnahme Dr. Fritz Goergen, FDP

n-tv meldete unter Berufung auf die "Leipziger Volkszeitung" vom 24.Oktober 2002, Dr. Fritz Goergen, der frühere Strategieberater der FDP, sei an dem bekannten Faltblatt Jürgen Möllemanns beteiligt gewesen.

Schon in der "Leipziger Volkszeitung" sagte Goergen damals, "wer dies behauptetet, der lügt". Herr Goergen bekräftigte noch einmal, in keiner Weise, weder direkt noch indirekt, an dem Faltblatt beteiligt gewesen zu sein.

Hintergrund zur Stellungnahme:

Jürgen Möllemann hatte im Bundestagswahlkampf mit einem Flugblatt Israels Ministerpräsidenten Ariel Scharon und den Vizevorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, scharf kritisiert. Die FDP-Führung ging daraufhin auf Distanz zu Möllemann.

Im Laufe der Ermittlungen zu dem umstrittenen Flugblatt wurde Möllemann vorgeworfen, am 20. September ein illegales Sonderkonto eingerichtet zu haben, um eben dieses Flugblatt zu finanzieren. Die größtenteils anonymisierten Überweisungen seien von Banken gekommen, bei denen bis zu 8.000 Euro hohe Einzelbeträge bar eingezahlt wurden. 838.000 Euro seien für das NRW-weit verbreitete Flugblatt abgebucht worden, mit dem Möllemann seine Attacken gegen die israelische Regierung und den Zentralrat der Juden wiederholt hatte.

Am 20.Oktober trat Möllemann als Chef der nordrhein-westfälischen FDP und als Vorsitzender der Düsseldorfer Landtagsfraktion zurück.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.