Politik

Flüchtlinge aus Syrien Einmal Europa und zurück

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47 Menschen aus Afghanistan und Syrien sind auf einem kleinen Boot nach Griechenland geflüchtet. Ihnen droht die Abschiebung.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die erste größere Flüchtlingsgruppe aus Syrien ist an der griechischen Mittelmeerküste eingetroffen. Die Küstenwache griff vor der Insel Symi 47 Migranten auf, davon knapp die Hälfte Menschen aus Syrien. Den Flüchtlingen gehe es gut, teilt die Polizei mit - und kündigt an, alle in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken.

Erstmals seit Beginn des Syrienkonfliktes ist eine größere Gruppe syrischer Flüchtlinge in Griechenland angekommen. Vor der Insel Symi in der Südostägäis seien 47 Migranten aufgegriffen worden, teilte die griechische Küstenwache am Samstag mit. 27 von ihnen stammten aus Afghanistan und 20 aus Syrien.

Die Menschen waren an Bord eines kleinen Bootes von der wenige Seemeilen entfernten türkischen Küste gestartet. Alle seien wohlauf, berichtete ein lokaler Radiosender. Alle Flüchtlinge sollen nun in Aufnahmelagern gebracht und in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden, teilte die Polizei mit.

Griechenland baut angesichts des kaum noch zu kontrollierenden Stroms illegaler Einwanderer Dutzende neue Aufnahmelager. In den vergangenen zwei Jahren waren mehr als 230 000 illegale Einwanderer aufgegriffen worden. In Griechenland leben mittlerweile mehr als eine Million Migranten - bei einer Gesamtbevölkerung von rund 11 Millionen Menschen.

Quelle: ntv.de, dpa

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