Politik

Abschied von Christina Erstes Tucson-Opfer beigesetzt

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Dem Mädchen zu Ehren wurde eine US-Flagge gehisst, die aus den Trümmern des WTC geborgen worden war.

(Foto: dpa)

Christina Taylor Green kam 11. September 2001 zur Welt, dem Tag der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York. Das Mädchen starb bei dem Anschlag in Tucson und wird nun als erstes und jüngstes Opfer beigesetzt.

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Christinas Familie am Sarg des Mädchens.

(Foto: AP)

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ist das jüngste Opfer des Anschlags von Tucson beigesetzt worden. Hunderte zumeist in weiß gekleidete Menschen säumten die Straßen, als der Sarg der neunjährigen Christina Taylor Green in die katholische Kirche St. Elizabeth Ann Seton getragen wurde. Zwischen zwei Feuerwehrwagen war eine amerikanische Flagge gespannt, die nach dem Attentat vom 11. September 2001 aus den Trümmern des World Trade Centers geborgen worden war - am selben Tag war Christina geboren worden.

Viele Trauernde hielten die amerikanische Fahne in den Händen, andere hatten gelbe, rote oder weiße Rosen. Manche hielten sich an den Händen. "Es war sehr gut, sehr schön, ihr Vater war unglaublich, er hat schöne Worte gesagt", berichtete eine Teilnehmerin des Gottesdienstes. "Sie (Christina) war einfach ein normales Kind, eine Freude für die Welt."

Besondere Würdigung von Obama

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Die ganze Stadt zeigte ihre Trauer.

(Foto: AP)

US-Präsident Barack Obama hatte das kleine Mädchen bei der Trauerfeier für die Opfer des Anschlags am Mittwoch besonders herausgehoben. Er hatte gesagt: "In Christina sehen wir alle unsere Kinder. So  neugierig, so vertrauensvoll, so energiegeladen und voller Magie." Das Mädchen ist zum Symbol der Tat geworden, die viele Menschen in den USA mit Entsetzen erfüllt hat. Der mutmaßliche Täter Jared Loughner hatte am , darunter die demokratische Abgeordnete Gabrielle Giffords.

Giffords geht es besser

Die Ärzte von Giffords, die am Mittwochabend das erste Mal seit Samstag die Augen wieder geöffnet hatte, machten am Donnerstag einen "großen Sprung nach vorne" bei ihrer schwer verletzten Patientin aus. Giffords könne inzwischen die Augen bis zu 15 Minuten offen halten und auch die Arme und Beine wieder bewegen, sagte der Neurochirurg Michael Memole vom Krankenhaus in Tucson.

Giffords' Ehemann, der Astronaut Mark Kelly, könnte für die nächste Mission des Raumschiffs Endeavour ersetzt werden. Er hoffe, dass er wie geplant als Kommandeur bei der Fahrt am 19. April dabei sein könne, erklärte Kelly am Donnerstag. Vorsichtshalber ernannte die US-Raumfahrtbehörde NASA aber einen Ersatz-Kommandeur.

Quelle: ntv.de, AFP

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