Politik

Absturz auf nur noch 5 Prozent FDP rutscht in den Keller

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Guido Westerwelle gerät zunehmend unter Druck.

(Foto: REUTERS)

Keine guten Nachrichten für die FDP: In der wöchentlichen Forsa-Umfrage büßen die Liberalen zwei Punkte ein und fallen auf nur noch 5 Prozent. "Der klassische Mittelstand wendet sich von den Liberalen ab", glaubt Forsa-Chef Güllner.

Die FDP ist in Umfragen auf einen neuen Tiefstand gesunken. Nur fünf Prozent der Wähler würden den Liberalen ihre Stimme geben, wenn jetzt Bundestagswahl wäre, wie aus stern-RTL-Wahltrend hervorgeht. Damit verloren die Liberalen im Vergleich zur vorherigen Umfrage zwei Punkte. Die CDU hingegen profitierte von den Verlusten der FDP, legte zwei Prozentpunkte zu und kommt jetzt auf 32 Prozent.

"Der klassische Mittelstand wendet sich von den Liberalen ab", erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner den Abwärtstrend. Die Enttäuschung in diesen Kreisen sei groß. Die FDP müsse "mitregieren und gleichzeitig ein Korrektiv zur CDU/CSU sein".

Auch die Grünen legten der Umfrage zufolge um zwei Punkte auf jetzt 18 Prozent zu, während die SPD unverändert bei 26 Prozent blieb. Die Linke fiel um einen Punkt auf zwölf Prozent, sonstige Parteien kamen auf sieben Prozent der Wählerstimmen (minus eins).

Für die Erhebung wurden vom 31. Mai bis 4. Juni insgesamt 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Damit ist in dieser Umfrage noch nicht die Stimmungslage nach der Veröffentlichung der schwarz-gelben Sparpakets-Pläne enthalten.

Quelle: n-tv.de, dpa

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