Politik
Angela Merkel liegt weiterhin 26 Prozentpunkte vor Martin Schulz.
Angela Merkel liegt weiterhin 26 Prozentpunkte vor Martin Schulz.(Foto: REUTERS)
Mittwoch, 06. September 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Geringfügige Verluste für Merkel und Schulz

Die neue Forsa-Umfrage dürfte Kanzlerin Merkel keinen Grund zur Sorge geben. Trotz kleiner Verluste hält sie sich deutlich vor Martin Schulz. Dessen SPD verliert einen Punkt. Dafür kann sich eine der kleinen Parteien über etwas mehr Zuspruch freuen.

Im neuen Stern-RTL-Wahltrend ist die Zustimmung zu Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 47 Prozent gesunken. Dennoch hat sich ihr Abstand auf Martin Schulz vergrößert: Der SPD-Kanzlerkandidat verlor zwei Punkte und steht nun bei 21 Prozent, 26 Prozentpunkte hinter Merkel. Vor einer Woche betrug der Abstand noch 25 Prozent.

Trotz der geringen Veränderungen setzt sich für Merkel ein Abwärtstrend fort, der vor vier Wochen begonnen hat. Das TV-Duell vom Sonntag hatte noch keinen Einfluss auf die Umfrage, da sie vor der Debatte durchgeführt wurde. Änderungen würden sich erst in der kommenden Woche niederschlagen.

Bei den Anhängern von CDU und CSU kann sich Merkel über einen 93-prozentigen Rückhalt freuen. 16 Prozent der SPD-Wähler würden sich für die Kanzlerin entscheiden, wenn die Regierungschefin oder der Regierungschef direkt gewählt würde. Den eigenen Spitzenkandidaten Schulz unterstützen unter den SPD-Anhängern nur 68 Prozent.

Grüne legen leicht zu

Die Sonntagsfrage bringt kaum Veränderungen. Bei den Grünen ist die Präferenz um einen Punkt auf 8 Prozent gestiegen, während die SPD einen Punkt verliert und auf 23 Prozent sinkt. Für alle anderen Parteien bleibt es bei den Werten der Vorwoche: Die CDU führt das Feld mit 38 Prozent an, Linke und AfD stehen bei jeweils 9 Prozent. Die FDP hat weiterhin eine Zustimmung von 8 Prozent.

Auch in den Erwartungen für die deutsche Wirtschaft gibt es nur geringfügige Veränderungen. Glaubten vergangene Woche noch 32 Prozent, dass sich die Wirtschaft verschlechtern wird, sind es im aktuellen Wahltrend 30 Prozent. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die eine Verbesserung der Wirtschaft kommen sehen, um einen Punkt auf 22 Prozent. 45 Prozent der Befragten denken weiterhin, dass sich wirtschaftlich nichts ändern wird.

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Quelle: n-tv.de