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Schiff mit 20.000 Sturmgewehren im Mittelmeer entdeckt Küstenwache stoppt Waffenschmuggler

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(Foto: REUTERS)

Die Ladung eines Frachters wirft Rätsel auf. Ein Schiff aus Sierra Leone befördert tausende Gewehre und große Mengen Sprengstoff durch das Mittelmeer. Der Bestimmungsort der Waffen ist unklar. Ermittler verhören jetzt die Besatzung.

Die Küstenwache hat vor Griechenland einen Frachter mit rund 20.000 Kalaschnikows und großen Mengen Sprengstoffs an Bord aufgebracht. Sie stoppte das Schiff "Nour M", das unter der Flagge von Sierra Leone unterwegs war, in der südöstlichen Ägäis und brachte es zur Insel Rhodos. Der türkische Kapitän und sieben Besatzungsmitglieder wurden festgenommen und werden verhört. Nach Angaben der Küstenwache war der Bestimmungsort der Schnellfeuergewehre und der Munition unklar.

Die staatliche Nachrichtenagentur ANA meldete, das Schiff sei auf dem Weg von der Ukraine in den türkischen Hafen Iskenderum gewesen, als es nahe der griechischen Insel Symi abgefangen wurde. In der Vergangenheit sei die "Nour M" womöglich auch für Drogenschmuggel benutzt worden. Nach Angaben von ANA wurde gegenüber der Schifffahrtsaufsicht auch das syrische Tartus und das libysche Tripolis als Ziele angegeben.

Quelle: n-tv.de, AFP

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