Politik

Rot-Grün legt etwas zu Merkel trotz Verlust die Siegerin

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Merkel schaffte es bis zum Wacken-Open-Air: natürlich aus Metall.

(Foto: dpa)

Es ist nicht mehr lang hin bis zur Bundestagswahl - da schauen die Parteien nervös auf die aktuellen Umfragen. Laut "Stern-RTL-Wahltrend" kann die Kanzlerin ruhig bleiben, obwohl Rot-Grün aufholt. Düster sieht es für die AfD und die Piraten aus.

46 Tage vor der Bundestagswahl können sich SPD und Grüne in der Sonntagsfrage jeweils über einen kleinen Zugewinn freuen. Beide Parteien legen laut aktuellem "Stern-RTL-Wahltrend" im Vergleich zur Vorwoche um 1 Prozentpunkt zu. Die SPD kommt damit auf 23 Prozent, die Grünen erreichen 14. Die Union muss hingegen abgeben: Sie verliert 1 Punkt und holt 40 Prozent. Ihr kleiner Partner FDP schafft es in der sechsten Woche in Folge genau über die 5-Prozent-Hürde.

Das schwarz-gelbe Lager liegt mit 45 Prozent weit vor Rot-Grün mit 37 Prozent. Zusammen mit der Linken, die in dieser Woche 1 Punkt verliert und bei 7 Prozent landet, wäre der Abstand aber lediglich 1 Punkt. Rot-Rot-Grün liegt nämlich zusammen bei 44 Prozent. Allerdings könnte Schwarz-Gelb weiterregieren, da bei einem Anteil von derzeit 11 Prozent für die sonstigen Parteien 44,5 Prozent für eine regierungsfähige Mehrheit reichen würden. Rechnerisch wäre natürlich auch eine schwarz-grüne Koalition möglich – sie hätte 54 Prozent. Eine Große Koalition aus Union und SPD hätte mit 63 Prozent beinahe eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Abgeschlagen sind die Piraten und die AfD: Beide Parteien schaffen es nur auf jeweils 3 Prozent, wären somit nicht im Bundestag vertreten.

Im Direktduell der Kanzlerkandidaten hat Amtsinhaberin Angela Merkel einen großen Vorsprung vor ihrem SPD-Herausforderer Peer Steinbrück. 55 Prozent der Wähler würden bei einer Direktwahl für sie stimmen, während Steinbrück bei 21 Prozent liegt. Beider erreichen damit 1 Prozentpunkt mehr als zuletzt. 24 Prozent der Wähler sind für keinen der beiden.

Die Frage nach der politischen Kompetenz jedenfalls beantworten die Wähler klar und deutlich: 34 Prozent trauen am ehesten der Union zu, die Probleme Deutschlands zu lösen. Hingegen sehen nur 9 Prozent diese Fähigkeit bei der SPD.

Quelle: ntv.de, jmü

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