Politik

Vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg Parteien zeigen sich zuversichtlich

Die Landtagswahlkämpfe haben die Endphase erreicht. Die Parteien wollen ihre Anhänger mit den Themen Arbeitslosigkeit, Ökosteuer und Alterssicherung mobilisieren.

Grünen-Chef Fritz Kuhn schloss am selben Tag eine schwarz-grüne Koalition in Baden-Württemberg aus. FDP-Landeschef Walter Döring verstärkte sein Werben um enttäuschte CDU-Wähler, während sich Bundeskanzler Gerhard Schröder zuversichtlich über die Chancen der SPD äußerte.

Nach einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Berlin sagte Parteichefin Angela Merkel, die Parteiführung sei überzeugt, dass der Erfolg am 25. März davon abhänge, ob in den nächsten drei Wochen die Mobilisierung der eigenen Wählerinnen und Wähler gelinge. Die CDU werde in den Landtagswahlkämpfen darauf verweisen, dass `die Verliererinnen der Rentenreform die Frauen sind".

Der Stuttgarter Regierungschef Erwin Teufel zeigte sich derweil überzeugt, dass es am 25. März eine Mehrheit für die Fortsetzung der CDU/FDP-Landesregierung geben werde.

Grünen-Parteichef Kuhn erteilte Spekulationen über eine schwarz-grüne Koalition in Stuttgart eine eindeutige Absage. Die CDU sei gesellschaftspolitisch reaktionär, ökologisch blind und habe einen anderen Begriff von Gerechtigkeit. Das gelte auch für Baden-Württemberg, sagte er nach einer Sitzung des Parteirates der Grünen in Berlin.

SPD-Chef Schröder verglich die Debatte über schwarz-grüne Koalition mit dem regelmäßigen Auftauchen des Ungeheuers von Loch Ness. Probleme machte ihm diese Spekulationen überhaupt nicht, betonte Schröder nach einer Präsidiumssitzung der SPD in Stuttgart. Für seine Partei zeigte sich Schröder im Hinblick auf die baden-württembergische Landtagswahl zuversichtlich.

Der SPD-Spitzenkandidatin Ute Vogt bescheinigte der Bundeskanzler, einen "ungewöhnlich frischen Wind" nach Baden-Württemberg gebracht zu haben. Schröder warnte die Partei aber davor, angesichts guter Umfrageergebnisse euphorisch oder übermütig zu werden. Immerhin spürten die Menschen, "dass es eine Chance gibt in Baden-Württemberg".

Quelle: n-tv.de

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