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Forsa-Umfrage unter 2000 Bundesbürgern: Andrea Nahles hätte derzeit kaum eine Chance im Wahlduell mit der Kanzlerin.
Forsa-Umfrage unter 2000 Bundesbürgern: Andrea Nahles hätte derzeit kaum eine Chance im Wahlduell mit der Kanzlerin.(Foto: picture alliance / Michael Kappe)
Samstag, 05. Mai 2018

RTL/n-tv Trendbarometer: SPD erholt sich minimal von Umfragetief

Die zuletzt in Umfragen gebeutelten Sozialdemokraten können im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer wieder zulegen, allerdings nur in sehr kleinen Schritten. Etwas deutlicher fallen die Bewegungen bei den Grünen aus.

Nachdem sie in den vergangenen Wochen immer weiter abgerutscht war, hat die SPD im jüngsten RTL/n-tv-Trendbarometer erstmals wieder zugelegt: In der Parteipräferenz der Befragten verbesserten sich die Sozialdemokraten leicht von 17 auf 18 Prozent. Die Koalitionspartner CDU und CSU verharrten bei 34 Prozent.

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Am meisten Bewegung in der wöchentlich von Forsa durchgeführten Umfrage gab es bei den Grünen, die zwei Prozentpunkte verloren und von 13 auf 11 Prozent zurückfielen. Damit verlieren sie - zumindest in der Forsa-Umfrage - ihre Rolle als drittstärkste Kraft im Land. Die AFD konnte dagegen einen Prozentpunkt auf 13 Prozent hinzugewinnen. Für FDP und Linke blieb es bei 9 beziehungsweise 10 Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen unter den Befragten lag bei 21 Prozent. An der Erhebung hatten 2003 Personen teilgenommen. Bei der Bundestagswahl im vergangenen September lag der Anteil der unentschiedenen Wähler noch bei knapp 24 Prozent.

49 Prozent für die Kanzlerin

Eindeutig fällt weiter die Antwort auf die Frage nach der Kanzlerpräferenz aus. In einem Duell zwischen SPD-Chefin Andrea Nahles und Kanzlerin Angela Merkel würden sich 49 Prozent für die Amtsinhaberin entscheiden - für die Herausforderin nur 13 Prozent.

Etwas besser schneidet Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz ab. Den SPD-Politiker würden im direkten Vergleich mit Merkel immerhin 20 Prozent der Befragten wählen. Merkel kommt in dieser Version des Kanzler-Duells allerdings immer noch auf 47 Prozent.

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Quelle: n-tv.de