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Wahl in Mecklenburg-Vorpommern Schwesig vor souveränem Wahlsieg - FDP muss zittern

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In Mecklenburg-Vorpommern sieht es gut für die SPD aus.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Für die SPD im Nordosten wird der Wahltag wohl ein Festtag. Zwischen ihr und dem nächsten Konkurrenten liegen auch in der jüngsten Umfrage mehr als 20 Prozentpunkte. Bangen muss die FDP - der Wiedereinzug in den Landtag steht auf der Kippe.

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein klarer Sieg der SPD ab. Wie aus dem ZDF-"Politbarometer Extra" hervorgeht, kommt die Regierungspartei von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wenige Tage vor der Wahl auf 39 Prozent. Eine Woche zuvor war für die Nordost-SPD mit 38 Prozent ein ähnlich hoher Wert ermittelt worden. In Umfragen anderer Institute erreichte die Partei zuletzt 40 Prozent.

Für den bisherigen Koalitionspartner CDU würden 14 Prozent stimmen, ein Prozentpunkt weniger als vor Wochenfrist. Die Union mit Landesparteichef Michael Sack an der Spitze würde damit im Vergleich zur Landtagswahl 2016 noch einmal an Zustimmung verlieren und erneut hinter der AfD bleiben. Dieser gaben in der Umfrage 16 Prozent der Befragten ihre Stimme, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die Linke wäre mit unverändert 11 Prozent viertstärkste Kraft.

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Die Grünen, die derzeit nicht im Schweriner Landtag vertreten sind, legten zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kommen in der neuen Umfrage auf 7 Prozent. Für die FDP wird die ebenfalls angestrebte Rückkehr ins Parlament zunehmend zur Zitterpartie: Die Liberalen liegen mit 5,5 Prozent nur noch hauchdünn über der maßgeblichen Fünf-Prozent-Hürde.

Ginge die Wahl am 26. September so aus, gäbe es für die Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition eine deutliche, für ein Bündnis aus SPD und Linke eine knappere Mehrheit. Möglich wäre rein rechnerisch auch eine Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen.

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Wie die Umfrage für das ZDF-"Politbarometer" weiter ergab, bevorzugen weiterhin gut zwei Drittel der Befragten Amtsinhaberin Manuela Schwesig als künftige Ministerpräsidentin. Für ihren Herausforderer Michael Sack sprachen sich zwölf Prozent aus, für den AfD-Spitzenkandidaten Nikolaus Kramer vier Prozent.

Laut ZDF geben die Projektionswerte für die Landtagswahl lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder. Ein Drittel der Befragten habe angegeben, noch nicht sicher zu sein, ob sie wählen wollen und wenn, dann wen. Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen hatte im Auftrag des ZDF zu Beginn dieser Woche rund 1000 Wähler im Nordosten zu ihrem Wahlverhalten befragt.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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