Politik

Ermittlungen gegen Wulff Staatsanwalt dementiert Ausweitung

Die Staatsanwaltschaft Hannover dementiert Berichte über eine Ausweitung der Ermittlungen gegen Ex-Bundespräsident Wulff. "Es gibt nichts Neues. Die bereits bekannten Verdachtsmomente bestehen unverändert fort", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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Wulff am Freitag in der Hannover Arena.

(Foto: dpa)

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Berichte über eine Ausweitung der Ermittlungen gegen Ex-Bundespräsident Christian Wulff dementiert. "Es gibt nichts Neues. Die bereits bekannten Verdachtsmomente bestehen unverändert fort", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Manfred Knothe. Die Justiz ermittelt gegen Wulff wegen des Verdachts der Vorteilsnahme während seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident. Deshalb war Wulff Mitte Februar von seinem Amt als Bundespräsident zurückgetreten.

Bereits von Beginn des Verfahrens an hatte die Staatsanwaltschaft erklärt, dass sich die Ermittlungen auf das gesamte dienstlich-private Verhältnis zwischen Wulff und dem Filmfondsmanager David Groenewold beziehen. Dazu zähle auch der Besuch Wulffs beim Münchner Oktoberfest 2008, wo Groenewold ein 400-Euro-Upgrade für eine Suite im "Bayerischen Hof" für das Ehepaar Wulff bezahlt haben soll, angeblich ohne Wissen Wulffs. Das Magazin "Focus" hatte am Wochenende berichtet, das Ermittlungsverfahren sei umfangreicher als bisher bekannt.

Quelle: n-tv.de, dpa