Politik

Blutige Kämpfe im Nordirak USA sind skeptisch

Kurdische Rebellen haben nach eigener Darstellung im Norden des Irak einen türkischen Kampfhubschrauber abgeschossen. Der Hubschrauber vom Typ Cobra sei bei Kämpfen von PKK-Feuer getroffen worden, sagte ein Sprecher der Separatistengruppe. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

USA sind skeptisch

Nach Einschätzung von US-Verteidigungsminister Robert Gates löst die türkische Offensive die Probleme mit den kurdischen Separatisten nicht. Die Erfahrungen im Irak und in Afghanistan zeigten, dass zusätzlich zum militärischen Vorgehen wirtschaftliche und politische Initiativen nötig seien, sagte Gates in Australien. Er rief die Regierung in Ankara zudem auf, die Souveränität des Irak zu beachten und die Kommunikation mit der Regierung in Bagdad zu verbessern. Dies dürfe keine einmalige Angelegenheit sein, sondern müsse kontinuierlich fortgesetzt werden.

Das türkische Militär war am Donnerstag in den Norden des Nachbarlandes einmarschiert, um gegen PKK-Kämpfer vorzugehen. Die PKK nutzt nach Einschätzung der türkischen Regierung den Nordirak als Rückzugsraum und Basis für Angriffe in der Türkei. Seit Beginn des Kampfes der PKK für einen eigenen Staat 1984 sind in dem Konflikt 40.000 Menschen getötet worden.

Quelle: ntv.de

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