Politik

Inhaftierte Reporter ohne Kontakt Westerwelle ermahnt Iran

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(Foto: dpa)

Außenminister Guido Westerwelle hat den Iran aufgefordert, ein Treffen der beiden inhaftierten deutschen Journalisten mit ihren Angehörigen zu ermöglichen. Westerwelle sagte der "Bild am Sonntag": "Ich möchte meiner Erwartung Ausdruck verleihen, dass das Treffen mit den Angehörigen noch während der Weihnachtstage zustande kommt." Die Zeitung berichtete, dass eine Schwester eines Reporters sowie die Mutter des inhaftierten Fotografen Heiligabend nach Teheran gereist waren, um ihre Angehörigen zu besuchen.

Für den ersten Weihnachtstag war nach den Angaben von iranischer Seite eine Begegnung mit Bruder und Sohn angekündigt, dann aber telefonisch abgesagt worden. Grund sei gewesen, dass die Reporter noch nicht vom nordiranischen Täbris in die Hauptstadt verlegt worden waren. Von iranischer Seite sei deutschen Diplomaten bedeutet worden, dass alles getan werde, um das Treffen am zweiten Weihnachtstag doch noch stattfinden zu lassen.

Die beiden Reporter waren am 10. Oktober bei dem Versuch verhaftet worden, in Täbris den Sohn und den Anwalt von Sakineh Mohammadi-Aschtiani zu interviewen, die wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt worden ist. Seither sitzen sie im Gefängnis der Provinzhauptstadt Täbris. Sie sollen gegen Visa-Regelungen verstoßen haben. Westerwelle hatte den Iran bereits aufgefordert, die beiden noch vor Weihnachten freizulassen.

Quelle: n-tv.de, dpa/rts

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