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Anschlag auf Moscheen Zahl der Toten in Lahore steigt

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AP

Bei Angriffen auf zwei Moscheen in der pakistanischen Stadt Lahore werden fast 100 Menschen getötet und weit mehr als 100 verletzt. Die Attentäter feuern auf Angehörige der Ahmadiyya-Minderheit.

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Die Ahmadiyya-Gemeinde begräbt ihre Toten.

(Foto: dpa)

Nach den Terroranschlägen auf zwei Moscheen in der ostpakistanischen Stadt Lahore ist die Zahl der Toten auf 98 gestiegen. Nach Angaben eines Regierungssprechers wurden bei den Angriffen während des Freitagsgebets zudem mehr als 100 Menschen verletzt. In den Moscheen beteten Angehörige der Ahmadiyya-Minderheit, die in Pakistan nicht als Muslime anerkannt werden. Zu dem Anschlag bekannte sich eine Gruppe, die den Taliban und Al-Kaida-Terroristen nahesteht.

Insgesamt vier Angreifer hatten nach Aussagen von Zeugen zunächst Handgranaten in die Moscheen in den Stadtteilen Model Town und Gardhi Shahu. Dann eröffneten sie das Feuer auf die Gläubigen. Zwei der Attentäter sprengten sich mit Sprengstoffgürteln selbst in die Luft. Die beiden anderen wurden festgenommen; einer von ihnen wurde unterdessen verhört. Es soll sich um einen Teenager handeln.

Quelle: n-tv.de, AFP/dpa

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