Ratgeber

Belastung mit Salmonellen 120.000 Eier von Rückruf betroffen

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Eier mit der Printnummer 0-DE-0356331 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 3. und dem 7.7.2018 sollten nicht verzehrt werden.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Verschiedene Supermärkte nehmen Zehntausende Eier aus ihren Regalen. Der Grund: Die Produkte aus ökologischer Erzeugung sind mit Salmonellen belastet. Verbraucher sollten aufpassen.

Von der jüngsten Rückrufaktion wegen einer Belastung mit Salmonellen sind 120.000 Eier betroffen. Das teilte das Agrarministerium in Hannover mit. Die Firma Eifrisch Vermarktung GmbH & Co. KG aus Lohne in Niedersachsen hatte tags zuvor die Eier aus ökologischer Erzeugung zurückgerufen.

Im Handel seien die Eier bei den Supermärkten Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real, Lidl und Netto erhältlich gewesen, hieß es. Betroffen sind Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen.

Es geht um Eier des Lieferanten Janning mit der Printnummer 0-DE-0356331 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 3. und dem 7.7.2018, wie die Firma mitteilte. Im Rahmen einer Eigenuntersuchung seien Salmonellen in den Eiern nachgewiesen worden. "Vor dem Verzehr dieser Eier wird dringend abgeraten", so das Unternehmen weiter.

Andere Eier und Mindesthaltbarkeitsdaten sind den Unternehmensangaben zufolge nicht betroffen. Die betroffenen Eier sollen bereits aus den Verkaufsregalen genommen worden sein. Verbraucher, die Eier mit der genannten Printnummer und den betreffenden Mindesthaltbarkeitsdaten haben, sollen diese in ihrem Geschäft zurückgeben, der Preis wird dann erstattet.

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden würden aber in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder abklingen, informierten die Behörden. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem könnten aber schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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