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Im Met ist der Eintritt für Auswärtige nun Pflicht: 25 Dollar kostet er für Erwachsene.
Im Met ist der Eintritt für Auswärtige nun Pflicht: 25 Dollar kostet er für Erwachsene.(Foto: dpa)
Freitag, 05. Januar 2018

Verschuldetes Met will Eintritt: New Yorker Top-Museum bittet zur Kasse

Touristen lieben kostenlose Museen, doch in New York macht eine angesagte Kultureinrichtung nun Schluss mit dem Gratis-Besuch für Auswärtige. Wer das Metropolitan Museum sehen will, muss bald einen recht hohen Eintritt zahlen.

Das hoch verschuldete Metropolitan Museum of Art bittet Besucher von außerhalb des Bundesstaats New York künftig zur Kasse. Bislang überließ das bei Touristen beliebte Kunstmuseum den Besuchern, wie viel sie zahlen wollen. In vergangenen Jahren seien die Einnahmen aber stark gesunken, teilte das Met zum historischen Schritt mit.

Die Eintrittspreise nach eigenem Ermessen galten im Metropolitan Museum seit 1970. Ab 1. März müssen Besucher zahlen, die sich nicht als Bewohner des Staates New York oder als Studenten der Staaten New York, New Jersey und Connecticut ausweisen können. Erwachsene zahlen 25 Dollar (21 Euro), Senioren 17 und Studenten von außerhalb 12 Dollar. Für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt weiterhin kostenlos. Auch New Yorkern ohne Aufenthaltsgenehmigung soll der kostenlose Zugang zu der berühmten Sammlung ermöglicht werden.

Nach Angaben des Met wurden die Besucher unter der "pay what you wish"-Praxis über die Jahre offenbar weniger großzügig: 2004 zahlten noch zwei Drittel der Besucher den empfohlenen Eintritt von 25 Dollar, heute seien es nur noch 17 Prozent der Erwachsenen. Im Schnitt zahle heute jeder Besucher neun Dollar (etwa 7,50 Euro). Mit einem Budget von 316 Millionen Dollar (282 Mio Euro), etwa 2200 Mitarbeitern und rund 60 Sonderausstellungen pro Jahr zählt das Met zu den größten Kunstmuseen der Welt. 2016 kamen 6,7 Millionen Besucher, nur das Pariser Louvre zählte mehr. Unter den Zehntausenden Werken sind jahrhundertealte Gemälde, Skulpturen und Handwerk, aber auch Waffen, Rüstungen, Kostüme, Zeichnungen und Musikinstrumente.

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Quelle: n-tv.de