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Provence und Côte d'Azur erobern Port Fréjus liegt günstig

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Typisch Provence - wer den Lavendel in voller Blüte sehen will, muss im Sommer in den Süden reisen.

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Port Fréjus ist eine kleine Welt für sich - moderne Mittelmeerarchitektur trifft auf das Konzept von Badeorten, wie sie vor 100 Jahren gebaut wurden. Um den Hafen gruppieren sich Geschäfte und Bars.

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Fréjus ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungen entlang der französischen Mittelmeerküste. Die Provence liegt vor der Haustür, nach Cannes, Nizza oder Monaco ist es nicht weit. Und wer mal keine Lust auf Ausflüge hat, legt einen entspannten Badetag ein.

Mittelmeerluft weht zum Fenster herein, Segel knattern im Wind. Die Appartements an der Marina von Port Fréjus sind nicht nur bei Wassersportlern beliebt. Auch wer kein Boot in die Anlage zwischen den Altstädten von Fréjus und St. Raphael mitbringt, findet hier einen guten Platz, um Badeurlaub mit der Erkundung von Provence und Côte d'Azur zu verbinden. In bequemen Tagesetappen lassen sich Cannes, Antibes, Nizza, St. Tropez oder Monaco besuchen.

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Fast schon an der italienischen Grenze: Von Monacos Altstadt aus ist Monte Carlo gut zu überblicken.

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Port Fréjus ist eine kleine Welt für sich - gebaut, um dem alten Fréjus seinen Zugang zum Wasser wiederzugeben. Der historische römische Kriegshafen war seit langem verlandet. Port Fréjus verbindet moderne Mittelmeerarchitektur mit dem Konzept von Badeorten, wie sie vor 100 Jahren gebaut wurden. Um das verwinkelte Hafenbecken bilden Geschäfte, Bars und Restaurants die Kulisse für das Treiben der Freizeitkapitäne. Autos bleiben draußen.

Meist einheimische Urlauber

Mehrere hundert Appartements in den meist vierstöckigen Gebäuden werden entweder von großen Ferienunternehmen oder Privatbesitzern vermietet. Flach ins Wasser abfallende Strände schließen unmittelbar an die Anlage an. Ein ehemaliger Flugplatz der Marine bietet Freizeiteinrichtungen wie Schwimmhalle und Sportplätze. Wie oft an der französischen Mittelmeerküste überwiegen in der sommerlichen Ferienzeit einheimische Urlauber.

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Abstecher nach Grasse lässt sich gut mit dem Grand Canyon du Verdon kombinieren - noch besser ist es, sich für die Schlucht einen ganzen Tag Zeit zu nehmen.

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Ein schöner Tagesausflug führt nach Grasse, das historische Zentrum der Parfümherstellung, wo noch mehrere Fabriken duftende Essenzen kreieren und Besucher in die Hallen schauen lassen. Die Fahrt nach Grasse lässt sich mit der Besichtigung des Grand Canyon du Verdon kombinieren. Wer sich Zeit nehmen will, um mehr Details zu betrachten, plant besser einen ganzen Tag für die eindrucksvolle Schlucht ein, die der Verdon-Fluss mit seinem türkisblauen Wasser in das Kalksteinmassiv gewaschen hat.

Wem der Sinn mehr nach Großstadttreiben steht, der erreicht von Fréjus aus in gut zwei Stunden Marseille. Dort genießt man einen schönen Blick über den alten Hafen von der etwas eigenwilligen Kirche Notre Dame-de-la-Garde aus. Bei einer Fahrt von Fréjus aus in die andere Richtung beginnt bald die Côte d'Azur.

Strand von Cannes steinig - und teuer

Beim Spaziergang entlang der Promenade La Croisette in Cannes, vorbei am wenig einladenden Veranstaltungszentrum, in dem alljährlich die Filmfestspiele stattfinden, darf man sich einen Moment dazugehörig fühlen. Um dann aber festzustellen, dass der Strand unterhalb der Schutzmauer schmal und steinig und der Zugang teuer ist.

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Cannes lohnt auch einen Besuch, wenn keine Filmfestspiele sind. Beim Spaziergang entlang der Promenade La Croisette dürfen sich Touristen einen Moment so fühlen, als gehörten sie zur schicken Welt an der Côte d'Azur.

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Auf der Fahrt nach Nizza kommt etwas in Sicht, das überall an Frankreichs Küsten zu finden ist: eine gigantische Hochhaus-Appartementburg. Baie des Anges in Villeneuve Loubet besteht aus vier riesigen geschwungen Gebäudekomplexen mit Strand und Marina.

Ein paar Kilometer weiter geht es vorbei am internationalen Flughafen nach Nizza. Die Promenade de Anglais schwelgt im Luxus, die Altstadt bietet Märkte, Restaurants, Cafés und Geschäfte mit allem, was Touristen wünschen. Um Avignon mit dem Papstpalast zu besichtigen, bietet sich eher die An- oder Abreise mit einem Tag Unterbrechung an - die Entfernung von Fréjus ist für einen Tagesausflug sehr groß.

Quelle: ntv.de, Sönke Möhl, dpa