Reise

Keine Kurse, aber Sport und Natur Schneeschuhwandern - Wintersport für alle

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Schneeschuhwandern wird immer beliebter. Vor allem, weil es ein entspannter Sport ist.

(Foto: imago stock&people)

Beim Ski oder Snowboard fahren ist auf den Pisten oft viel los. Außerdem müssen Wintersportler etwas Übung haben, um mit diesen Brettern die Piste runterzukommen. Schneeschuhwanderungen sind da eine ruhige und naturnahe Alternative.

Wintersportorte erfreuen sich an zahlreichen Skifahrern und Snowboardern. Doch in den letzten Jahren haben auch andere sportliche Aktivitäten für mehr Abwechslung in den schneereichen Gebieten gesorgt: Die Rede ist von alternativem Wintersport - umweltschonend und teilweise sogar für jedermann möglich. Zum Beispiel das Schneeschuhwandern wird immer beliebter.

Dabei brauchen Urlauber eigentlich nur Motivation und eine einigermaßen gute Kondition, um mit angeschnallten Spezialschuhen und Stöcken durch den Schnee zu spazieren. Dabei können Schnee-Fans wunderbar die Landschaft genießen.

Für Anfänger mit "gewisser Grundkondition"

Wer einfach mal eine Schneeschuhwanderung machen will, kann sich ganz einfach bei einer Tour anmelden- und bekommt die Ausrüstung meistens auch mit ausgeliehen. Im Allgäu beispielsweise gibt es eine zwei Stundentour inklusive Schuh-und Stockausrüstung für 32 Euro, Ganztagstouren mit Ausleihe kosten um die 40 Euro. Die Wanderer sollten nach Angaben der Veranstalter eine "gewisse Grundkondition" mitbringen, schließlich geht es auch sportlich durch die Berge - da sollten Wanderer nicht zu schnell aus der Puste kommen.

Das Gute: Wer Grundfitness besitzt, kann ohne Kenntnisse Schneeschuhwandern - und das ist der große Vorteil gegenüber anderen Wintersporterlebnissen wie zum Beispiel Skifahren. "Also müssen wir vor Ort nicht nur geführte Touren, sondern auch leichte, ungefährliche und naturverträgliche markierte Wege zum selber Ausprobieren haben", erklärt Jens-Peter Thiel vom Deutschen Alpenverein.

Schneeschuhwanderungen, Skitouren oder Rodeln - nach Angaben des Deutschen Alpenvereins profitieren vor allem Orte am Alpenrand von diesen alternativen Wintersporttrends. Die richtige Vorbereitung beginnt bereits zu Hause bei der Tourenplanung. Das digitale Tourenportal alpenvereinaktiv.com bietet über 5000 verschiedene Touren.

Außerdem gibt der Alpenverein individuellen Schneeschuhwanderern folgende Tipps:

  • Richtige Selbsteinschätzung haben (Zeitdruck vermeiden, Kraftreserven für den Abstieg berücksichtigen)
  • Sorgfältige Planungen von Route und Wetterbericht
  • Lawinenlagebericht studieren
  • Vollständige Ausrüstung: u.a. Erste-Hilfe-Set, Mobiltelefon
  • Regelmäßige Pausen: Isotonische und warme Getränke sowie Müsliriegel
  • Lawinenrisiko abwägen
  • Abstände einhalten
  • Stürze vermeiden

Quelle: ntv.de, sgu