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Business Platinum CardFür Dienstreisen: Welche Kreditkarten lohnen sich?

18.05.2026, 16:07 Uhr
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Eine Firmenkreditkarte wie die American Express Business Platinum Card kann den Business-Alltag erleichtern. (Foto: IMAGO/Westend61)

Wer regelmäßig beruflich unterwegs ist, kennt die Herausforderungen: Reisekosten verwalten, Belege sammeln, Währungsumrechnungen beachten und Bonusprogramme im Blick behalten. Eine passende Kreditkarte kann den finanziellen Überblick erleichtern und einige Vorteile bringen.

Die American Express Business Platinum Card ist eine bekannte Firmenkreditkarte mit viel Komfort und Extras. Gleichzeitig zählt sie zu den teuersten Firmenkarten am Markt. Bevor Unternehmer sich für eine Karte entscheiden, sollten alle Leistungen, Vorteile und Alternativen betrachtet werden.

Was sollte eine gute Business-Kreditkarte leisten?

Eine gute Kreditkarte für Geschäftsreisen sollte mehr als nur Zahlungen ermöglichen. Am besten reduzieren sich dadurch zusätzlich Aufwände im Geschäftsalltag und Reisestress.

Wichtige Kriterien:

  • Transparente Gebührenstruktur

  • Zusatzservices wie Lounge-Zugang oder Status-Upgrades bei Hotels und Mietwagenfirmen

  • Bonus- oder Cashbackprogramme

  • Hohe Akzeptanz weltweit

  • Integration in Buchhaltungssoftware oder Spesenmanagementsysteme

  • Separate Karten für Mitarbeitende mit individuellen Limits

American Express Business Platinum Card: Welche Business-Leistungen bringt sie Reisenden?

Die American Express Business Platinum Card zählt zu den exklusivsten Firmenkarten für internationale Geschäftsreisende und richtet sich gezielt an Unternehmen und Selbstständige mit hoher Reiseaktivität. Ihr Service- und Leistungsumfang ist entsprechend breit.

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Amex-Business-Platinum
Amex Platinum Business Card mit bis zu 200.000 Membership Rewards Punkten
850,00 € / Jahr

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Einige Vorteile im Überblick:

  • Neukunden-Aktion: 200.000 Membership Rewards Punkte (nach erfolgreicher Beantragung und Erreichen des Mindestumsatzes von 15.000 Euro)

  • Priority Pass: kostenloser Zugang zu über 1.400 Flughafen-Lounges weltweit – für Haupt- und Zusatzkarteninhaber plus je eine Begleitperson

  • Bevorzugter Status bei internationalen Autovermietungen wie Avis, Hertz und Sixt

  • Besondere Extras bei Hotelketten wie Marriott Bonvoy, Hilton Honors und Radisson Rewards

  • Membership Rewards Programm: Punkte sammeln auf alle Umsätze und flexibel einlösen (i. d. R. 1 Euro Umsatz = 1 Punkt)

  • Reiseversicherungen inkludiert

  • Flexible Rückzahlung: Liquiditätsschonung durch verlängerte Zahlungsziele (bis zu 58 Tage)

  • Digitale Tools: Automatisierte Belegverarbeitung mit GetMyInvoices

  • Zusatzkarten: bis zu 98 weitere Karten für Mitarbeitende

Allerdings: Trotz ihres Leistungsumfangs ist die Karte nicht für jedes Unternehmen automatisch die richtige Wahl. Mit einer Jahresgebühr von 850 Euro liegen die Kosten deutlich über dem Marktdurchschnitt. Damit rechnet sie sich nur bei regelmäßiger Nutzung der Zusatzleistungen. Dazu ist die Akzeptanz von American Express im deutschsprachigen Raum bei kleinen Anbietern teilweise geringer als die von Visa oder Mastercard. 

Eine pragmatische Alternative: Die Finom Business Card

Für Unternehmen, die weniger Wert auf Reise-Luxus legen, aber Effizienz und Kontrolle im Zahlungsalltag suchen, bietet sich die Finom Business Card als schlanke Alternative an. Die Karte ist Teil eines digitalen Geschäftskontos, das speziell für Freelancer, Start-ups und kleine Unternehmen konzipiert wurde.

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Finom-Business-Card
Finom Business Card
ab 0 € Grundgebühr für Freiberufler

Stärken der Finom Business Card:

  • Bis zu drei Prozent Cashback auf Kartenzahlungen (je nach Tarif)

  • Kostenlose physische und virtuelle Karten für Mitarbeitende

  • Sofortige Spesenverwaltung und Buchhaltungsintegration

  • Multibanking-Funktion zur Verwaltung externer Konten

  • Transparente, faire Gebührenmodelle

  • Hohe Flexibilität durch rein digitale Verwaltung

Schwächen im Vergleich zur American Express Card:

Der Fokus der Finom Business Card liegt nicht auf Reisevorteilen, was für Vielreisende ein möglicher Nachteil sein kann. Wer bei einer Business Card jedoch stärker auf den Preis achtet, verzichtet darauf möglicherweise gerne.

  • Keine Reiseversicherungen oder Lounge-Zugang

  • Kein Punktesystem oder Status-Upgrades

  • Fokus liegt klar auf Zahlung und Verwaltung, nicht auf Reise-Komfort

Fazit: Preis oder Prestige – auf die Bedürfnisse kommt es an

Die Wahl der optimalen Kreditkarte für Dienstreisen hängt stark vom individuellen Reiseverhalten ab: Wer weltweit unterwegs ist, auf Komfort und Services wie Loungezugang und Statusvorteile setzt, ist mit der American Express Business Platinum Card sehr gut aufgestellt. Eine hohe Jahresgebühr und eine ggf. schlechtere Akzeptanz müssen in Kauf genommen werden. Die Finom Business Card punktet dagegen durch digitale Effizienz, Kostenkontrolle und Cashback. Damit ist sie ideal für moderne Unternehmen, die weniger reisen, aber volle Transparenz bei Ausgaben wünschen.

Quelle: ntv.de