Parkscheibe richtig einstellenFast keiner weiß es: Mit diesem Trick länger parken

Autofahrer kennen das Problem: Kaum ist ein Parkplatz gefunden, beginnt der Kampf gegen die Uhr. Die erlaubte Parkdauer ist oft knapp bemessen, und wer zu spät zurückkommt, riskiert ein Knöllchen. Doch es gibt eine wenig bekannte Regel, die die Parkzeit auf legale Weise verlängert – ganz ohne schlechtes Gewissen.
Beim Parken mit einer Parkscheibe kommt es auf jede Minute an. Doch nur wenige wissen, dass die Ankunftszeit nicht exakt eingetragen werden muss. Eine kleine, aber erlaubte Anpassung führt dazu, dass das Auto länger stehen darf, ohne eine Strafe zu riskieren. Ein einfacher Trick macht es möglich.
Mit Parkscheibe länger parken – das ist der Trick
Wer mit einer Parkscheibe parken muss, sollte einen kleinen, aber legalen Vorteil kennen. Laut den geltenden Vorschriften darf die Ankunftszeit auf der Parkscheibe auf die nächste halbe Stunde aufgerundet werden. Das bedeutet: Wer beispielsweise um 14:05 Uhr ankommt, stellt die Parkscheibe auf 14:30 Uhr ein – und erhält somit fast eine halbe Stunde zusätzlich.
Dieser Trick ist nicht nur erlaubt, sondern auch in der Straßenverkehrsordnung festgelegt. Entscheidend ist, dass die Parkscheibe korrekt eingestellt ist und gut sichtbar im Fahrzeug liegt. Wer diese Regel clever nutzt, kann seine Parkzeit auf einfache Weise verlängern, ohne ein Knöllchen zu riskieren.
Funktioniert das auch mit einer elektronischen Parkscheibe?
Moderne elektronische Parkscheiben erkennen automatisch, wenn das Fahrzeug geparkt wird, und stellen die Ankunftszeit selbstständig ein. Dabei runden sie – genau wie manuell eingestellte Parkscheiben – auf die nächste halbe Stunde auf. Wenn also um 14:05 Uhr geparkt wird, stellt sich die elektronische Parkscheibe auf 14:30 Uhr ein.
Diese Anforderungen muss eine elektronische Parkscheibe erfüllen
Eine Typengenehmigung muss vorliegen
Muss sich bei Stillstand des Fahrzeugs automatisch auf die nächste halbe Stunde vorstellen
Darf nicht manipulierbar sein
Abbildung des Verkehrszeichens "Parkplatz" auf der Vorderseite
Wort "Ankunftszeit" auf der Vorderseite
Zahlen im Display müssen mindestens zwei Zentimeter hoch sein
Von Außen gut einsehbar und gut lesbar
Wichtig ist, dass die Parkscheibe über eine offizielle Zulassung (oft mit einem entsprechenden Prüfzeichen) verfügt und gut sichtbar im Auto angebracht ist. Dann gilt die Regelung genauso wie bei der klassischen Parkscheibe.
Elektronische Parkscheibe von Ooono
Legal in ganz Deutschland anwendbar sind beispielsweise die elektronischen Parkscheiben von Ooono. Diese sind offiziell vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zugelassen und mit einer E-Nummer versehen. Sie stellen die Parkzeit automatisch ein, wodurch Strafzettel wegen einer vergessenen Parkscheibe verhindert werden. Mittlerweile sind drei Modelle des Herstellers auf dem Markt – zwei davon gibt es gerade im Frühlingsangebot bei Amazon mit Rabatt.
Ooono P-Disc No1
Eine Batterie (CR2450)
Laufzeit: zehn bis zwölf Monate
Verfügbar in Blau und Schwarz
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Ooono P-Disc No2
Zwei Batterien (CR2450)
Laufzeit: bis zu zwei Jahre
Verfügbar mit hellem und dunklem Display
Ooono P-Disc No3
Solarbetrieben, Umschaltung auf Batteriebetrieb bei wenig Sonnenlicht
Laufzeit: bis zu fünf Jahre
Verfügbar in Schwarz
Alle drei Parkscheiben von Ooono haben gemeinsam, dass sie selbständig zwischen Sommer- und Winterzeit wechseln und das in Deutschland erlaubte 30-minütige Parkintervall unterstützen. Der größte Unterschied liegt in der Batterielaufzeit: Durch Solarbetrieb verlängert sich die Batterielaufzeit bei der Ooono P-Disc No3 laut Hersteller auf bis zu fünf Jahre.


