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Lichtsysteme Philips Hue & Co: Smart-Home-Lampen im Vergleich

Smart-Home-Lampen lassen sich bequem per App steuern – vom Sofa aus oder von unterwegs.

Smart-Home-Lampen lassen sich bequem per App steuern – vom Sofa aus oder von unterwegs.

(Foto: istockphoto.com)

Fernsteuerung, Routinen und Farbwechsel: Smarte Lampen können weitaus mehr als herkömmliche Glühbirnen. Die Auswahl an schlauen Leuchtmitteln und Lichtsystemen ist groß. Welche Unterschiede sind vor dem Kauf wichtig?

Von unterwegs das Licht ein- und ausschalten, die Lichtfarbe an Raum und Stimmung anpassen oder einen Lichtwecker stellen: Das ist mit smarten Lampen kein Problem. Leuchtmittel, die sich per App oder Sprachbefehl steuern lassen, sorgen im Smart Home oder im smarten Garten jederzeit für die richtige Atmosphäre. Welche gängigen Systeme es gibt und welche Aspekte bei der Entscheidung wichtig sind.

Das Lichtsystem von Philips Hue: Lampen, Bridge und Zubehör

Philips Hue gehört zu den bekannten Namen auf dem Smart-Home-Markt und ist für viele die erste Anlaufstelle, wenn es um appgesteuerte Lampen geht. Kein Wunder: Das Produktportfolio von Philips ist riesig, neben Glühbirnen finden sich darin auch Leuchtstreifen, Outdoor-Beleuchtung und Dekolampen wie diese Tischleuchte. Von ihrem unscheinbaren Äußeren sollte man sich nicht täuschen lassen: Sie beherrscht 16 Millionen Farben, lässt sich per App steuern und mit einer Hue-Bridge verknüpfen.

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Die Leuchten von Philips Hue bieten viele Vorteile und lassen sich perfekt kombinieren:

  • Funkstandards: Bluetooth (direkte Verbindung zum Smartphone, jede Lampe einzeln), ZigBee (Verbindung zur Hue Bridge als Gateway)
  • Steuerung: Per App oder Sprachbefehl (Alexa, Siri oder Google Assistant)
  • Erweiterungen: Dimmschalter, Bewegungsmelder, Funksteckdosen, Smart Button, HDMI-Synch-Box

Top: Das Hue-System lässt sich vielseitig erweitern und ist mit einigen anderen Smart-Home-Systemen kompatibel, etwa dem von Innogy. Für Einsteiger eignet sich ein Starter-Set wie das von tink: Hier kommen die Lampen mit Bridge, Dimmschalter und Funksteckdose.

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Wer seine Räume etwas dezenter mit Lichteffekten aufwerten möchte, greift zu den Leuchtstreifen von Philips. Sie lassen sich etwa versteckt hinter Möbeln oder an der Wand befestigen, um für ein stimmungsvolles Ambiente zu sorgen. Die Hue Gradient Ambiant Lightstrips verbinden sich ebenfalls mit der Bridge und bieten alle Funktionen, die auch die smarten Glühbirnen haben: Lichtwecker, Szenen, Farbwechsel, Timer und mehr.

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Gamer greifen derweil zur Play-Variante des Lightstrips, der sich etwa an der Rückseite eines Monitors oder Fernsehers anbringen lässt und an jeder Seite für die farblich passende Beleuchtung sorgt.

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Funkstandards: ZigBee, Z-Wave, WLAN und Bluetooth

Bei smarten Lampen ist ein Funkmodul im Sockel verbaut, das die Signale vom Smartphone empfängt. Je nach System arbeiten die Lampen mit einem oder mehreren Funkstandards: Bluetooth, WLAN, ZigBee und Z-Wave sind die gängigen Verbindungen.

  • WLAN und Bluetooth eignen sich besonders gut für Einsteiger, da sich die Lampen direkt mit dem Smartphone verbinden und keine Schaltzentrale nötig ist. Allerdings ist die Reichweite der Verbindungen recht kurz, daher sind die Netze bei mehreren Leuchtmitteln schnell ausgelastet.
  • ZigBee und Z-Wave hingegen haben eine hohe Reichweite und sind somit ideal für komplette Lichtsysteme – sogar inklusive Gartenbeleuchtung. Für die Verbindung zu den smarten Lampen ist hier ein Hub oder Gateway nötig.

Vor der Anschaffung sollte man sich überlegen, wie viele Leuchten es sein sollen und ob sie mit anderen Geräten kompatibel sein müssen. Einige Leuchtmittel, etwa die Philips-Hue-Produkte, sind mit zwei Funksystemen ausgestattet. Sie lassen sich per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln, können aber über die Hue Bridge auch miteinander verbunden werden.

Ledvance: Smartes Lichtsystem ohne Gateway

Hersteller Ledvance hat verschiedene weiße und farbige Leuchtmittel parat, die sich je nach Funkstandard entweder in bereits bestehende Smart-Home-Systeme eingliedern lassen (ZigBee) oder per Bluetooth oder WLAN direkt mit dem Smartphone verbinden. Eine eigene Steuerungseinheit gibt es für die Lampen jedoch nicht – für den vollen Funktionsumfang ist also ein anderes Beleuchtungssystem nötig, etwa eine Hue Bridge von Philips. Wer schon ein System hat, findet bei Ledvance vergleichsweise preiswerte Erweiterungen.

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Vorsicht: Die Ledvance-Glühbirnen sind immer nur mit einem Funkstandard kompatibel. Wichtig ist daher der genaue Blick auf die Produktbezeichnung Smart+ WiFi, Smart+ Bluetooth oder Smart+ ZigBee.

Smarte Leuchten von Innr: Für Wohnung, Garten und Balkon

Innr hingegen setzt größtenteils auf ZigBee-Lampen, deren Kopplung und Steuerung über die eigene Innr Bridge oder andere kompatible Systeme funktioniert. Lediglich die Farblampen und Retro-Glühbirnen mit E27-Sockel gibt es auch als WLAN-Variante. Neben klassischen Indoor-Leuchtmitteln hat der niederländische Hersteller zudem einige schicke Outdoor-Lampen im Sortiment – die Sockel, Kugeln und Spotlights tauchen auch Garten, Balkon und Terrasse in stimmungsvolles Licht.

Als Starter-Set für smarte Gartenbeleuchtung bietet sich das Set aus drei Sockelleuchten und der Innr Bridge an. Legt man in der zugehörigen App einen Zeitschaltplan oder Routinen fest, gehen die Lampen beispielsweise bei Sonnenuntergang an.

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Funksteckdosen: Smarte Adapter für normale Lampen

Mit einer Funksteckdose lassen sich auch Lampen in das Smart Home integrieren, die eigentlich keine weiteren Funktionen aufweisen. Der Adapter wird zwischen Steckdose und Lampenstecker geschaltet. So lässt er sich über eine App und einen der bekannten Funkstandards an- und ausschalten.

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Achtung: Das Steuern der Lichter funktioniert so allerdings nur, wenn sie über den Stromkontakt direkt aktiviert werden. Ist ein weiterer Schalter nötig, nützen die Adapter nur bedingt.

Smarte Lampen: Diese Möglichkeiten gibt es

Neben Philips, Ledvance und Innr gibt es noch weitere Hersteller, die smarte Lampen für Indoor- und Outdoor-Bereiche anbieten. Unabhängig davon, für welches Lichtsystem man sich letztendlich entscheidet: Wichtig bei der Auswahl ist immer das verwendete Funksystem und die damit einhergehende Kompatibilität. Ledvance-Leuchtmittel etwa eignen sich für Einsteiger, einzelne Lampen oder als Ergänzung zu einem bestehenden System. Innr bietet je nach Lampe WLAN-Modelle oder universell kompatible ZigBee-Versionen mit eigener Bridge an. Platzhirsch Philips hat ein breites Sortiment an verschiedenen Lampen und Funkstandards – die aufgrund der Vielseitigkeit allerdings auch ihren Preis haben.

Quelle: ntv.de

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