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"Wir packen es" Allofs verbreitet Optimismus

Mit Gelassenheit und Selbstbewusstsein geht Bundesliga-Tabellenführer Werder Bremen in den Endkampf um die deutsche Meisterschaft. Sieben Runden vor Saisonende ist Sportdirektor Klaus Allofs bei sieben Punkten Vorsprung fest vom Titelgewinn der Mannschaft überzeugt. Für Verfolger Bayern München spricht nach seiner Ansicht nichts. "Alles spricht für Werder. Wir sind seit 18 Spielen ungeschlagen", erklärte Allofs vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt in einem "kicker"-Interview.

Die zwei zurückliegenden Unentschieden in Stuttgart (4:4) und gegen Freiburg (1:1) haben das Team von Trainer Thomas Schaaf nicht verunsichert. Allofs lehnte zwar Glückwünsche ab, verwies aber auf die mentale Stärke der Werder-Profis. "Diese Mannschaft steckt nicht auf, das ist eine Stärke. Deshalb holt uns da oben niemand mehr weg", argumentierte der frühere Nationalspieler.

Allofs sieht gute Chancen, dass sich die "momentane Nummer 1" im deutsche Fußball unter den Bundesliga-Spitzenclubs etablieren kann. Daran würden auch die Wechsel von Torjäger Ailton und Verteidiger Mladen Krstajic zum Rivalen Schalke 04 im Sommer nichts ändern.

Allofs räumte ein, dass Werder angesichts der zu erwartenden Einnahmen aus der Champions League derzeit die Möglichkeit hätte, Ailton mehr Geld zu bezahlen. Dennoch dürfe man die Vernunft nicht außen vor lassen. Eine finanzielle Schieflage wie bei Borussia Dortmund schloss er für die Hanseaten aus.

"Natürlich hat sich auch unser Gehaltsgefüge nach oben verschoben. Aber wenn es nächste Saison 10, 15 Prozent sind, ist das schon viel. Zudem sind alle Verträge erfolgsabhängig. Das ist zumindest eine Garantie dafür, dass man nicht vor Ausgaben steht, die man nicht bewältigen kann", sagte Allofs.

Quelle: ntv.de

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