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Effenberg kritisiert die Bayern-Bosse Barcelona will Sagnol

Stefan Effenberg hat die Personalpolitik des FC Bayern öffentlich kritisiert. „Ich würde einen Patrik Andersson oder einen Carsten Jancker nicht abgeben", erklärte der Kapitän des Rekordmeisters in München.

Er habe sich gewundert, als er im Urlaub davon hörte. „Beide haben in der letzten Saison national und international ihre Klasse bewiesen. Das ist zwar Sache des Vereins, ich persönlich aber hätte das anders entschieden", so Effenberg weiter.

Trainer Ottmar Hitzfeld hatte Andersson und Jancker nach dem Gewinn der Champions League überraschend die Freigabe erteilt, falls die Ablösesumme stimmt.

Für den schwedischen Nationalspieler, der seit längerem beim FC Barcelona im Gespräch ist, verlangen die Bayern rund 15 Mio. DM, für Jancker rund 30 Mio. DM Ablöse.

Außer Patrick Andersson wollen die Spanier offenbar auch Willy Sagnol verpflichten. Nach Informationen des spanischen Rundfunks sowie mehrerer Tageszeitungen sei der Franzose den Katalanen über seinen Berater angeboten worden. Der 24-Jährige, der vor einem Jahr für die damalige Bayern-Rekordablöse von 15 Mio. DM vom AS Monaco nach München gekommen war, hat beim Deutschen Rekordmeister allerdings noch einen Vertrag bis 2004.

Für Jancker lagen zwar Angebote des italienischen Erstligisten AC Florenz und des englischen Erstliga-Aufsteigers FC Fulham vor, aber nicht in der geforderten Höhe. Was seine eigene Zukunft betrifft, hielt sich Effenberg bedeckt.

Quelle: ntv.de

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