Sport

Berlin patzt in Hamburg Bayern drängt in der BBL weiter nach oben

7e9587ca1ca9754e58a98eaa8bd5ffd6.jpg

(Foto: imago images/Eibner)

In der Euroleague auf Playoff-Kurs, in der Bundesliga nun wieder Zweiter: Die Basketballer des FC Bayern spielen eine starke Saison und schieben sich in der heimischen Liga nach vorne, weil Dauerrivale Alba Berlin sich einen seltenen Ausrutscher leistet - anders als Tabellenführer Ludwigsburg.

Der frühere Basketball-Meister Bayern München schwimmt auf seiner Erfolgswelle auch in der Bundesliga immer weiter nach oben. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri avancierte durch seinen siebten Liga-Sieg in Folge mit 85:66 (38:32) gegen Syntainics MBC Weißenfels und die gleichzeitige 75:90 (50:49)-Niederlage von Titelverteidiger Alba Berlin bei den Hamburg Towers zum ersten Verfolger von Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg. Der Tabellenführer hat nach seinem sicheren 82:72 (39:31) bei s.Oliver Würzburg zwei Punkte Vorsprung auf die Bayern und vier auf Berlin.

München, das in der Euroleague als erster Bundesligist gute Chancen auf die Playoff-Teilnahme hat, geriet gegen Weißenfels praktisch nicht in Gefahr. Die Führung aus dem Auftaktviertel bauten die Gastgeber schrittweise immer weiter aus und fuhren den standesgemäßen Erfolg gegen den Tabellendrittletzten souverän ein. DJ Seeley sammelte mit 19 die meisten Punkte für München, Jajuan Johnson überzeugte mit 13 Zählern und 8 Rebounds.

8f965bce42bed1f61690e5b84d5ad643.jpg

Alba streckte sich vergeblich.

(Foto: imago images/Manngold)

Von der Sicherheit der Bayern scheint Berlin derzeit weit entfernt. Der Meister brach an der Alster nach der Pause regelrecht ein, verspielte seinen ohnehin nur knappen Vorsprung aus der ersten Spielhälfte und kam bei seiner vierten Saisonniederlage insgesamt zu gerade noch 25 Punkten. Die Towers dagegen behalten mit dem 14. Sieg im 23. Spiel die Playoffs weiter klar im Blick. Kameron Taylor (21 Punkte, 9 Rebounds) und Maik Kotsar (20 Punkte, 9 Rebounds) zeigten sich besonders stark, während bei Alba weder Niels Giffey (16 Punkte) noch der ehemalige MVP Luke Sikma (5 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists) die Pleite verhindern konnten.

Anders als Berlin gab sich Ludwigsburg keine Blöße und gewann auch sein zweites Spiel nach dem Ende seiner Rekordserie von 18 Siegen nacheinander. Den klaren Erfolg in Würzburg spielten die Gäste vor allem durch eine konzentrierte Vorstellung in den beiden mittleren Spielabschnitten heraus und konnten sich dadurch im Schlussviertel sogar eine nachlässigere Spielweise erlauben. Bester Scorer für Ludwigsburg war Yorman Polas Bartolo mit 16 Punkten.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.