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Mega-Klatsche in der BBL Bonn vermöbelt den geschwächten FC Bayern

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Ratlos? Ratlos!

(Foto: IMAGO/Wolter)

Nach der höchsten Saisonpleite gingen die Basketballer des FC Bayern hart mit sich ins Gericht. Dafür brauchte es nicht einmal den fehlenden Trainer Andrea Trinchieri. "Das war definitiv nicht das richtige FC-Bayern-Gesicht", urteilte dessen Vertreter in aller Deutlichkeit.

Andrea Trinchieri hätte ganz sicher getobt. Doch in Vertretung des temperamentvollen Trainers der Bayern-Basketballer fand auch sein Assistent deutliche Worte für die höchste Saisonpleite der Münchner. "Das war definitiv nicht das richtige FC-Bayern-Gesicht, was wir hier heute gesehen und gezeigt haben", sagte Demond Greene nach dem herben 61:96 (27:48) im Bundesliga-Topspiel bei den Telekom Baskets Bonn.

Die sechste Liga-Niederlage des Tabellenführers, der in Sachen Rebounds und Dreier von den Baskets dominiert wurde, war in dieser Form so überraschend wie eindeutig. Laut Greene hätten die Gäste "der Bonner Aggressivität nichts entgegensetzen können, nicht dagegengekämpft." Bayern-Profi Darrun Hilliard urteilte bei MagentaSport: "Wir hatten einfach keine Energie."

Nach der laschen Vorstellung haben die Münchner nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Rheinländer. Da das Titelrennen aber erst mit den Play-offs so richtig beginnt, dürfte so ein Ausrutscher zu verschmerzen sein - zumal er erklärbar war.

Wichtige Spieler fehlten

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Wichtige Spieler wie der nach Gehirnerschütterung rekonvaleszente Nick Weiler-Babb, Nihad Djedovic oder Corey Walden fehlten. Die Personallage ist angespannt, denn bei den Bayern geht aktuell das Virus um. Am Sonntag hatten sie bekannt gegeben, dass sich "mehrere Mitglieder des Betreuerstabs sowie Spieler nach positiven Corona-Tests in Quarantäne" befinden. Namen nannten sie nicht, doch auch Trinchieri musste in Bonn erneut passen.

Obendrein war das Auswärtsspiel in Bonn für die dezimierten Bayern inklusive EuroLeague die vierte Partie in sieben Tagen. Eine Erklärung, die Hilliard jedoch nur bedingt gelten ließ. "Wir bekommen viel Geld, um dieses Spiel zu spielen und zu performen", sagte er. Für die Aufarbeitung bleiben Greene - und möglicherweise dann wieder Trinchieri - einige Tage Zeit. Erst am kommenden Sonntag geht es bei ratiopharm Ulm in der Liga weiter.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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