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Auch dritte Partie bei Schach-WM endet remis Carlsen und Anand kämpfen hart

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Einigen wir uns auf Unentschieden: Weltmeister Viswanathan Anand und sein Herausforderer Magnus Carlsen.

(Foto: AP)

Drei Partien, dreimal Unentschieden: Bei der Schach-WM in Indien geben sich Titelverteidiger Viswanathan Anand und sein Herausforderer Magnus Carlsen keine Blöße. Denn es geht nicht nur um die Ehre, sondern auch um knapp zwei Millionen Euro.

Der Kampf um die Schach-Weltmeisterschaft in Indien verläuft weiter ausgeglichen. Auch die dritte Partie zwischen Herausforderer Magnus Carlsen aus Norwegen und Titelverteidiger Viswanathan Anand aus Indien endete remis, war aber mit 51 Zügen die bisher längste. In dem auf 12 Spiele angesetzten WM-Duell steht es damit 1,5:1,5.

Carlsen hatte Weiß und eröffnete wie schon zum Auftakt des Matchs mit seinem Königsspringer. Dann entschied er sich aber für eine andere Variante, um Anand vor mehr Probleme zu stellen. Dieser wehrte jedoch alle Angriffsversuche des Norwegers frühzeitig ab, kontrollierte das Geschehen sicher und stand zeitweise sogar besser.

Nach hartem Kampf und vier Stunden Spielzeit, als nur noch die beiden Könige und zwei Läufer auf dem Brett waren, einigten sich beide Gegner auf das Unentschieden. Die vierte WM-Partie im Hyatt Regency Hotel von Chennai wird am Mittwoch gespielt. Titelverteidiger Anand führt dann die weißen Figuren.

Insgesamt beträgt das Preisgeld 2,55 Millionen Dollar, das sind 1,89 Millionen Euro. Davon bekommt Carlsen bereits vor dem Start 100.000 Dollar (74.000 Euro), weil er im Heimatland seines Gegners antreten muss. Endet die WM regulär nach höchstens zwölf Partien, bekommt der Sieger 60 Prozent, der Verlierer 40 Prozent der Summe. Sollte es zu einer Verlängerung kommen, ändert sich das Verhältnis auf 55:45.

Quelle: n-tv.de, dpa, sid

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