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Handball-WM im RE-Live DHB-Team dominiert Weißrussland spät

Sieg

Wer hart arbeitet, wird belohnt: Uwe Gensheimer und Jannik Kohlbacher.

(Foto: Marijan Murat/dpa)

Die deutschen Handballer halten sich bei der WM schadlos. Gegen die starken Weißrussen gelingt dem Team von Dagur Sigurdsson im vierten Spiel der vierte Sieg. Die harte Arbeit der Deutschen können Sie hier nochmal im Re-Live nachlesen.

ABPFIFF: So, das war's für heute. Vielen Dank für ihr Interesse. Am Freitag meldet sich dann der Kollege Christoph Wolff an dieser Stelle, um das Duell mit den Kroaten zu tickern. Mein Name ist Tobias Nordmann, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Mittwochabend! Auf Wiederlesen.

ABPFIFF: Was wir aus dem vierten Vorrundenspiel mitnehmen können:

  • Eigentlich ist es keine neue Erkenntnis, aber Deutschland hat zwei absolute Topkeeper. Nachdem Andi Wolff zunächst keinen Zugriff auf das Spiel bekam, sprang Heinevetter in die Bresche und brachte das Team mit zahlreichen Paraden voll auf Kurs.
  • Wenn die deutsche Abwehr um Chef Lemke richtig zupackt, ist es für jeden Gegner schwer, Tore zu erzielen.
  • Die große Stärke der Bad Boys bleibt das Tempo. Wann immer es geht, ziehen die schnellen Außen Gensheimer und Groetzki ab. Beide haben heute erneut ein starkes Spiel gezeigt. Auch wenn Gensheimer seinen ersten Siebenmeter verworfen hat (kleiner Scherz).
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So sehen Sieger aus.

(Foto: dpa)

ABPFIFF: Wie schon gegen Ungarn, werden die deutschen Handballer auch von den körperlich sehr präsenten Weißrussen extrem gefordert. Vor allem in der ersten Halbzeit, fehlte den Männern von Bundestrainer Dagur Sigurdsson zu oft die Aggressivität in der Deckungsarbeit. Nach der Pause wurde das besser, dennoch ließen sich die talentierten Osteuropäer erst spät richtig abschütteln.

60. Minute, 31:25: Groetzki noch einmal von der rechten Seite, wenig später ist Schluss. Viertes Spiel, vierter Sieg für Deutschland!

59. Minute, 30:25: Was für ein Hammer von Shynkel, keine Chance für den deutschen Keeper.

58. Minute, 30:24: Heinevetter pariert, Fäth trifft.

57. Minute, 29:24: Die zweite Zwei-Minuten-Strafe für Viachaslau Shumak. Jetzt ist wieder Platz für die Deutschen, den nutzt Paul Drux. Das dürfte die Entscheidung gewesen sein.

56. Minute, 28:24: Gerade weggerutscht, jetzt trifft er: Shynkel hat aber bei seinem abgefälschten Wurf Glück, dass sich Heinevetter schon nach vorne orientiert hatte, um den Ball schnell zu machen.

56. Minute, 28:23: Shynkel rutscht weg, Deutschland hat den Ball, Gensheimer ist durch, Tor.

55. Minute, 27:23: Gensheimer lässt sich von seinem vergebenen Siebenmeter gerade nicht verunsichern und verwandelt seine nächste Chance wieder so souverän durch wie bei 18 von 19 Versuchen zuvor.

54. Minute, 26:23: Die Weißrussen haben spürbar Selbstvertrauen getankt. Schnelle Ballstafette auf Yuyynok, der den Ball sehenswert durch die Beine von Heinevetter legt.

53. Minute, 26:22: Sigurdsson nimmt die Auszeit und erklärt die nächsten Spielzüge. Und was passiert? Pieczkowski mit dem Stürmerfoul...

52. Minute, 26:22: Lemke fälscht ab, Heinevetter hält. Wichtige Szenen jetzt auf dem Weg zum vierten Sieg im vierten Spiel.

52. Minute, 26:22: Ganz wichtiges Tor jetzt für Deutschland. Paul Drux nimmt den Weißrussen damit vorerst wieder den Schwung.

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Hat jetzt viele gute Szenen: Finn Lemke.

(Foto: dpa)

51. Minute, 25:22: Wieder Shynkel, aber endlich bekommt Heinevetter mal wieder die Hände dazwischen.

50. Minute, 25:22: Oha, Gensheimer vergibt aus sieben Metern, weil Ivan Matskevich gut aufpasst...

49. Minute, 25:22: Jaja, so schnell kann's gehen. Nur noch drei, weil erneut Shynkel abzieht. Die Deutschen treffen im Angriff übrigens gerade keine guten Entscheidungen. Zweimal wurden ihre Würfe geblockt.

48. Minute, 25:21: Und direkt noch eins: Aliaksei Shynkel. Nur noch vier. Geht hier doch noch was für die Osteuropäer?

47. Minute, 25:20: Prompt die Abwehr gelobt, ist Vadim Gayduchenko viel zu frei, Tor.

47. Minute, 25:19: Die Deutschen verteidigen jetzt prima. Erst stoppt Lemke einen Angriff, dann hat Pieczkowski den Arm zum Block schnell oben. Drei Gegentore in 17 Minuten, das ist stark!

45. Minute, 25:19: Gut herausgespielt von den Deutschen, Kühn bekommt den Ball, steigt bei neun Metern hoch und zündet die Fackel. Blöd: Kohlbacher und Fäth knallen kurz drauf mit den Köpfen zusammen, zumindest Fäth muss kurz raus.

44. Minute, 24:19: Matskevich spielt einen Sahnepass auf Baranau. Der zieht spektakulär von Rechts an und lässt dem bislang so starken Heinevetter keine Chance.

42. Minute, 24:18: Die Weißrussen bleiben mit ihrem Angriff hängen. Weil sich der Coach wegen der Unterzahl aber für einen sechsten Feldspieler entscheidet, ist das Tor frei. Die Deutschen haben den Ball, Gensheimer mit dem gaaanz langen Wurf, Tor.

41. Minute, 23:18: Rrrrruuumms, Kühns Hammer schlägt zentral unter der Latte ein.

41. Minute, 22:18: Aliaksandr Tsitou muss jetzt ebenfalls runter, weil er Kai Häfner amtlich umsenst.

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Läuft jetzt!

(Foto: dpa)

40. Minute, 22:18: Fäth trifft in Unterzahl, wie schon gegen die Saudis hat er noch nichts verworfen.

39. Minute, 21:18: Viel Platz jetzt natürlich für die Osteuropäer. Baranau ist auf rechts frei, scheitert aber an Heinevetter.

39. Minute, 21:18: Für 24 Sekunden spielt Deutschland jetzt in doppelter Unterzahl, Drux muss auch runter.

38. Minute, 21:18: Kulseh kurz vor dem Stürmerfoul, aber er hat Glück das die Schiedsrichter anders entscheiden, so kann er den Pass noch zu Yuyynok bringen, der erfolgreich abzieht.

38. Minute, 21:17: Die neue Aggressivität fordert ihren Tribut, Ernst muss nach einem Stoßen für zwei Minuten runter.

37. Minute, 21:17: Zweites Tor von Paul Drux, der von Ernst schön in Szene gesetzt wird. Erstmals plus vier für die Deutschen. Sigurdsson ballt die Faust und sein Pendant nimmt die Auszeit.

36. Minute, 20:17: Gensheimer gnadenlos. Aus sieben Metern trifft er, wie er will. Herausgeholt hat den Strafraum übrigens Wiencek.

34. Minute, 19:17: Artsem Karalek löst sich von Lemke am Kreis und vollendet spektakulär. Der Youngster hat hier offenbar etwas gegen eine allzu frühe Vorentscheidung zu Gunsten der Deutschen.

33. Minute, 19:16: Überragender Start des DHB-Teams. Ballverlust Weißrussland, Groetzki startet den durch, bekommt den Ball und trifft. Sigurdsson hat offenbar die richtigen Worte gefunden, denn bislang packt auch die Abwehr deutlich energischer zu. Neben Wiencek spielt jetzt Simon Ernst, der bereits seine zweite gute Szene hat.

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Überragend: Patrick Groetzki.

(Foto: dpa)

32. Minute, 18:16: Super Parade von Heinevetter gegen ein schwer zu sehenden Unterarmwurf, auf der Gegenseite wiederholen die Deutschen ihren Angriffszug von gerade, mit Erfolg. Wieder Groetzki.

31. Minute, 17:16: Erste Überzahl für Deutschland. Nach dem zunächst ein Wurf von Drux spektakulär geblockt wird, spielt Häfner dann Groetzki frei, der über die lange Ecke abschließt.

31. Minute, 16:16: Zwei Minuten für Viachaslau Shumak, der zu hart gegen den Berliner Paul Drux arbeitet.

31. Minute, 16:16: Weiter geht's, Ballbesitz für Deutschland.

HALBZEIT, HOLGER GLANDORF: Gute Nachrichten für alle deutschen Fans. Wie der DHB gerade mitteilt, wird der Flensburger Holger Glandorf morgen zum Team stoßen und die Mannschaft dann ab dem nächsten Spiel am Freitag verstärken. "Ich freue mich auf die Spiele und werde Vollgas geben", sagte Glandorf vor seiner Abreise dem ARD-Hörfunk. "Natürlich ist es eine besondere Ehre, bei einer Weltmeisterschaft noch einmal für Deutschland zu spielen."

HALBZEIT: Völlig ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten. Keine Mannschaft kann sich hier bislang absetzen. Bei den Deutschen liegt der Schlüssel zum Sieg in der Abwehr. Hier fehlt bislang noch der richtige Zugriff. Zu oft können die weißrussischen Schützen aus dem Rückraum ungehindert abfeuern. Und auch am Kreis fehlt die nötige Aggressivität, egal wie talentiert der erst 20 Jahre alte Artsem Karalek auch sein mag, dass können Wiencek, Lemke und Co. besser verteidigen. Die Weißrussen erlauben sich dagegen im Angriff zu viele einfache Fehler, in der Abwehr sind sie dem Tempo der Deutschen zudem nicht gewachsen.

30. Minute, 16:16: So geht's, gut aus deutscher Sicht, mit dem Remis in die Pause. Häfners Hammer mit der Schlusssirene zum Ausgleich.

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30. Minute, 15:16: Kühn an den Pfosten, Gegenzug der Weißrussen über den Rechtsaußen Maksim Baranau. Und beinah direkt noch einer hinterher. Aber nur Sekunden nach der Führung vergibt Andrei Yuyynok eine Zwei-Tore-Führung.

29. Minute, 15:15: Siarhei Shylovich ist der Mann des Spiels bislang. Kein Wunder, dass er von seinen Teamkameraden immer wieder gesucht wird und dann zackig abschließt. Diesmal war Heinevetter zwar dran, den Einschlag kann er aber nicht verhindern.

28. Minute, 15:14: Heinevetter mit der zweiten guten Parade gegen den Rechtsaußen. Auf der Gegenseite bricht Niclas Pieczkowski durch, wird aber hart gestoppt. Zweiter Siebenmeter für Deutschland, zweites Tor. Gensheimer mit einem lässigen Lupfer.

27. Minute, 14:14: Es bleibt dabei: Die Deutschen sind zu weit weg von ihren Gegenspielern, vor allem vom so wurfstarken Siarhei Shylovich, sein nächster Treffer.

25. Minute, 14:13: Coach Sigurdsson wechselt jetzt den Keeper und Silvio Heinevetter hat die Hände direkt am Ball. Nach der Parade leitet er sofort den Schnellangriff ein, sucht Gensheimer, findet Gensheimer - Tor.

25. Minute, 13:13: Abwehr im Kreis, Siebenmeter. Gensheimer kommt, wirft und trifft. Er hält seine Turnierquote damit bei 100 Prozent, 16 von 16.

24. Minute, 12:13: Und schon wieder die Weißrussen, die zwar manchmal nervös wirken, aber dennoch ein richtig gutes Spiel machen. Wieder und wieder finden sie den hoch talentierten Artsem Karalek am Kreis, der Wolff erneut keine Chance lässt. Zuvor war Häfners Hammer nur an den Pfosten geprallt.

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Torwartwechsel: Jetzt versucht sich Heinevetter.

(Foto: dpa)

23. Minute, 12:12: Siarhei Shylovich kommt zurück, stabilisiert prompt den Rückraum und trifft.

22. Minute, 12:11: Kühn hat Bock und Mumm heute, nächster erfolgreicher Abschluss.

21. Minute, 11:11: Im Rückraum funktioniert die Abstimmung bei den Weißrussen nicht mehr so gut, wie noch am Anfang. Zwei Angriffe bleiben erfolglos, dann findet das Team aber zum ersten Mal ihren Linksaußen Andrei Yuyynok, Tor.

19. Minute, 11:10: Kühn hat Selbstvertrauen. Im Rückraum steigt er bei acht Metern hoch und pfeffert den Ball in den Winkel. Die Torhüter spielen hier übrigens auf beiden Seiten noch keine große Rolle.

18. Minute, 10:10: Kühn hat den Ball, überlässt aber für Fäth, der mit Tempo durchgeht und Viachaslau Saldatsenka überwindet.

17. Minute, 9:10: Sigurdsson nimmt die Auszeit und spricht - etwas überraschend - nur über den Angriff. Julius Kühn hat gut zugehört, nutzt das Kreuzen im Rückraum um sich Platz zu verschaffen und erzielt seinen ersten Treffer.

16. Minute, 8:10: In der deutschen Abwehr läuft's noch nicht. Artsem Karalek steht am Kreis frei, fängt den Pass und haut ihn an Wolff vorbei.

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Wieder gut drauf, wie schon gestern: Steffen Fäth.

(Foto: dpa)

15. Minute: 8:9: Das deutsche Tor ist leer, weil Sigurdsson in Unterzahl den sechsten Mann aufs Feld schickt. Dann aber der Ballverlust - und das Gegentor durch Keeper Saldatsenka.

14. Minute, 8:8: Wiencek kommt im Duell Mann gegen Mann einen Schritt zu spät. Die Schiedsrichter werten die folgende Aktion des Kreisläufers als regelwidrig und stellen ihn für zwei Minuten raus. Rutenka nutzt die Überzahl von Rechtsaußen.

13. Minute, 8:7: Mit viel Tempo geht's hin und her. Gensheimer vollstreckt den Gegenstoß spektakulär.

13. Minute, 7:7: Offensiv sieht es bei den Bad Boys allerdings wie eigentlich immer im Turnier sehr gut aus, wieder trifft Fäth mit einem saftigen Schlagwurf.

12. Minute, 6:7: Das geht gerade ein bisschen schnell für das DHB-Team. Drittes Gegentor in anderthalb Minute. Torschütze: Kulesh. Fast alle Treffer fallen aus dem Rückraum. Da sind die Deutschen derzeit etwas zu passiv und zu weit weg von ihren Gegenspielern.

11. Minute, 6:6: Und direkt der Ausgleich hinterher, erzielt von Dzianis Rutenka.

11. Minute, 6:5: Youngster Uladzislau Kulesh gibt die Antwort.

10. Minute, 6:4: Die Deutschen gehen konsequent ins Tempo, diesmal trifft Fäth.

9. Minute, 5:4: In der Abwehr sieht er Gelb, im Angriff trifft: Artsem Karalek.

9. Minute, 5:3: Die Weißrussen wirken nervös. Zum wiederholten Mal verlieren sie den Ball, Gegenstoß über Groetzki - erfolgreich.

8. Minute, 4:3: Fäth hat gestern ordentlich Fahrt aufgenommen und nimmt den Schwung mit. Ansatzloser Wurf in den Knick.

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Startet im deutschen Tor: Andreas Wolff.

(Foto: imago/Camera 4)

6. Minute, 3:3: Auf der Gegenseite geht's ganz schnell. Ball zu Steffen Fäth, Wurf, Tor.

6. Minute, 2:3: Lemke ist im Zentrum zu passiv, wieder ist Barys Pukhouski zur Stelle und nutzt den Platz.

4. Minute, 2:2: Wieder ein amtlicher Hammer aus dem Rückraum, wieder ist Wolff geschlagen: Siarhei Shylovich war für dieses Geschoss verantwortlich.

3. Minute, 2:1: Schöne Kombination der Deutschen, Drux kommt zum Abschluss. Wenige Sekunden später steht Wiencek nach Ballverlust Weißrussland alleine vor Keeper Viachaslau Saldatsenka, nagelt den Ball aber ins Nirwana - und muss über diesen Fauxpas selbst schmunzeln.

2. Minute, 1:1: Barys Pukhouski zieht aus dem Rückraum ab, Wolff ist chancenlos.

1. Minute, 1:0: Schneller erster Ballgewinn von Abwehrchef Lemke, dann geht's ganz fix über Gensheimer und Groetzki. Erster Wurf, erstes Tor.

1. Minute, 0:0: Weißrussland hat den Anwurf. Deutschland beginnt mit Andreas Wolff im Tor. Vor ihm spielen Kapitän Uwe Gensheimer, Patrick Wiencek, Patrick Groetzki, Kai Häfner, Paul Drux und Finn Lemke.

17.43 Uhr: Die Nationalhymnen laufen, gleich geht's los.

17.41 Uhr: Deutschland ist durch den Sieg gegen Saudi-Arabien gestern bereits fix für das Achtelfinale qualifiziert. Das gleiche Ziel verfolgen auch die Weißrussen. Mit ihrem bislang nur einen Sieg liegen sie noch auf Rang vier - dem Qualirang. Aber um sicher weiter zu sein, bräuchte die Mannschaft wohl noch einen weiteren Erfolg. Entweder heute oder zum Abschluss gegen die Ungarn. Im Gegensatz zu den letzten DHB-Gegnern, wird Belarus daher ganz sicher nicht abschenken.

17.37 Uhr: Trotz des Respekts vor den Weißrussen haben einige deutsche Spieler schon jetzt den übernächsten Gegner im Kopf. Beim abschließenden Gruppenspiel am Freitag (17.45 Uhr) gegen Kroatien läuft es wohl auf ein Finale um den ersten Platz hinaus. Nur wenn die DHB-Auswahl die Gruppe als Erster abschließt, geht es anschließend im rund zwei Stunden von Rouen entfernten Paris weiter. Ansonsten droht eine fast neunstündige Reise nach Montpellier. "Wir wollen den Gruppensieg. Paris ist schließlich deutlich angenehmer zu erreichen als Montpellier", sagte Rückraumspieler Kai Häfner.

17.33 Uhr: Die deutschen Handballer haben bei dieser WM bisher alle Spiele gewonnen. Beim 27:23 gegen Ungarn erkämpften sie sich den Sieg, beim 35:14 gegen Chile warfen sie ihn locker und leicht heraus. Und gestern gegen Saudi-Arabien gab's ebenfalls einen klaren Erfolg, allerdings mit reichlich Schlampereien vor allem in der Abwehr. Bundestrainer Dagur Sigurdsson fordert daher: "Wir müssen jetzt wieder mehr Qualität zeigen." Dabei helfen kann auch Torwart Andreas Wolff, der gestern kurz vor Schluss für eine Schrecksekunde gesorgt hatte, als er von den Teamärzten mit starken Hüftschmerzen auf die Bank begleitet wurde. Doch schon gut eine Stunde nach Spielende gab's Entwarnung: "Es ist nichts Ernstes", hieß es vom DHB.

17.30 Uhr: Handball-Weltmeisterschaft, Spieltag vier in Gruppe C. In wenigen Minuten trifft das deutsche Team im vorletzten Gruppenspiel auf Weißrussland - und der Respekt der Bad Boys vor dem Gegner ist groß. Auch wenn die Osteuropäer bislang eher durch das Turnier gestolpert, denn gepowert sind. Zum Auftakt gab's eine böse Überraschung beim 28:32 gegen Chile, es folge ein zähes, aber erfolgreiches Ringen gegen Saudi-Arabien (29:26) und schließlich gestern mit dem 25:31 gegen Kroatien die zweite Niederlage. Dennoch sagt der deutsche Rechtsaußen Patick Groetzki im Gespräch mit n-tv: "Sie haben bei den vergangenen Turnieren immer gut abgeschnitten. Sie sind ein sehr, sehr ernstzunehmender Gegner." Mit dieser ersten Einschätzung hallo und herzlich Willkommen zurück zu unserem Liveticker. Mein Name ist Tobias Nordmann, ich wünsche Ihnen viel Spaß!

Quelle: n-tv.de

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