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Handball-WM im Re-Live DHB-Team dominiert auch Saudi-Arabien

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Uwe Gensheimer und Co. hatten trotz schwächeren Phasen im Spiel keine Mühe mit den Saudis.

(Foto: dpa)

Klarer Sieg mit kleinen Schönheitsfehlern. Die deutschen Handballer halten sich auch im dritten Spiel der WM schadlos. Gegen Saudi-Arabien erlauben sich die "Bad Boys" allerdings Schwächen. Wie's gelaufen ist – der Ticker zum Nachlesen.

ABPFIFF: Wir lesen uns morgen wieder, wenn sie mögen. Ab 17.45 Uhr spielt die DHB-Auswahl dann gegen Weißrussland. Mein Name ist Tobias Nordmann, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

ABPFIFF: Was wir aus der Partie gegen Saudi-Arabien mitnehmen können:

  • Steffen Fäth meldet sich mit einer richtig guten Leistung im Turnier. Der Leistungsträger beim EM-Titel im vergangenen Jahr wurde folgerichtig heute auch zum "Man of the Match" gewählt.
  • Viel Selbstvertrauen hat auch Rückraumschütze Julius Kühn mit fünf Toren getankt.
  • Den Deutschen gelingt es auch, mit einer mäßigen Performance ein Spiel souverän zu gestalten.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier.

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Schlussendlich souverän.

(Foto: imago/Camera 4)

ABPFIFF: Dritter Sieg in Serie, zweiter klarer Erfolg. Wie schon beim Kantersieg gegen Chile haben die Deutschen auch gegen Saudi-Arabien keine Mühe. Allerdings war die Leistung der Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson über weiter Strecken durchwachsen. Im Angriff lief's zwar weitgehend rund, auch wenn ein zu viele gute Gelegenheiten ausgelassen wurden, dafür war's in der Abwehr alles andere als konzentriert. Aber gut: Der Gegner war auch nicht besonders stark. In so einem Spiel darf sich das Team so eine Leistung erlauben, ohne ernste Konsequenzen befürchten zu müssen

60. Minute, 38:24: Alzaer trifft auf der Gegenseite, rutscht auch weg und muss auch runter…

59. Minute 38:23: Das Spiel geht aber weiter, mit Heinevetter im Tor und einem Treffer von Pieczkowski.

58. Minute, 37:23: Kleiner Schock fürs deutsche Team. Wolff rutscht nach einer Parade weg und muss runter. Mit schmerzverzehrtem Gesicht nimmt er auf den Bank Platz. Das sieht nicht gut aus...

58. Minute, 37:23: Dahmke im Gegenzug, schnell und sicher.

57. Minute, 36:23: Der Druck ist komplett raus. Die Deutschen gönnen sich jetzt ein paar konzentrierte Momente, Pieczkowski verursacht den nächsten Siebenmeter. Alzaer mit einer schönen Variante über den Kopf von Wolff.

56. Minute, 36:22: Kohlbachers Gegenspieler greift dem Deutschen in den Arm. Die Schiedsrichter geben Siebenmeter und liegen damit richtig. Gensheimer kommt aufs Parkett und... ach, was soll's mit der Spannung, er trifft. Wie immer.

55. Minute, 35:22: Sadiq Almohsin darf jetzt auch mitspielen und macht seine Sache im 1:1 gut, legt den Ball in die lange Ecke.

53. Minute, 35:21: Wieder zieht Häfner das Tempo an, legt diesmal aber ab. Seinen Pass fängt Kohlbacher, der jetzt wieder konzentrierter abschließt.

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Andi Wolff kann sich nur selten auszeichen.

(Foto: dpa)

52. Minute, 34:21: Kai Häfner ist zurück im deutschen Spiel und macht das, was er am besten kann. Mit Tempo geht der Hannoveraner auf die Deckung, wackelt seinen Gegenspieler aus und darf danach jubeln.

51. Minute, 33:21: Bei den Saudis geht's nur noch über Einzelaktionen: Alkhadrawi mit seinem fünften Treffer.

51. Minute, 33:20: Die Araber laufen jetzt gar nicht mehr mit zurück. Wolff schickt nach seiner Parade erneut Pieczkowski, Tor.

50. Minute, 32:20: Auf der Gegenseite mal wieder Alabas.

49. Minute, 32:19: Fäth im Gegenstoß, Tor. Damit ist der Berliner jetzt bester Werfer seiner Mannschaft.

49. Minute, 31:19: Unfassbar, was die Saudis hinten spielen. Am Kreis steht Pieczkowski völlig offen, kein Gegenspieler weit und breit. Das bereitet dem Leipziger keine Mühe.

48. Minute, 30:19: Die Schiedsrichter schicken Ernst nach einem Schlag für zwei Minuten runter. Die Araber spielen die Überzahl gut aus, Alsaeed darf sich und seine Sprungkraft mal wieder beweisen.

47. Minute, 30:18: Wilde Phase jetzt. Die Araber verlieren die Bälle, die Deutschen vergeben die Chancen. Alsaeed spielt wie sein Kollege in Durchgang eins prima und pariert zweimal gegen den etwas nachlässigen Kohlbacher. Acht bis zehn offene Würfe haben die Deutschen hier heute auch schon liegengelassen...

45. Minute, 30:18: Die Saudis packen jetzt härter zu. Das allerdings zu oft regelwidrig, wie die Schiedsrichter finden. Nächster Siebenmeter für Deutschland, nächste Chance für Gensheimer, nächstes Tor für den deutschen Kapitän. Seine Bilanz aus sieben Metern ist damit weiter makellos im Turnier.

44. Minute, 29:18: Hinten verursacht Fäth den Siebenmeter, vorne trifft er. Dabei wird er unsanft angegangen und sein Gegenspieler Fahad Alfarhan muss für zwei Minuten runter.

42. Minute, 28:18: Fäth steht im Kreis. Siebenmeter für die Saudis. Diesmal lenkt Wolff den Ball von Alzaer an den Pfosten. Der Abpraller landet wieder beim Schützen, der sich die zweite Chance nicht nehmen lässt.

40. Minute, 28:17: Parade Wolff, Traumpass Wolff - der enteilte Reichmann bedankt sich mit seinem zweiten Tor.

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Die saudischen Keeper liefern bislang gute Leistungen ab. Anders als ihrer Vorderleute in der Deckung.

(Foto: dpa)

39. Minute, 27:17: Defensiv ist das keine gute Leistung der Deutschen, dafür spielen sie das vorne sehr souervän. Pass Dahmke, Tor Niclas Pieczkowski.

38. Minute, 26:17: Ein paar saudische Spieler machen hier durchaus auf sich aufmerksam. Einer von ihnen ist Hassan Alkhadrawi. Aus dem Rückraum hämmert den Ball am Gegenspieler vorbei in den Winkel.

37. Minute, 26:16: Nächster Siebenmeter für die Männer von Coach Sigurdsson. Gensheimer kommt für den Wurf zurück und hält seine Trefferquote bei dieser WM bei 100 Prozent. Stark. Zwei Minuten für die Araber gibt's obendrauf.

36. Minute, 25:16: Auszeit Saudi-Arabien und dann Tor Saudi-Arabien. Alzaer wird am Kreis schön freigespielt und überwindet Wolff.

36. Minute, 25:15: Julius Kühn tankt heute Selbstvertrauen, auch wenn es ihm der Gegner sehr leicht macht. Ein Wackler, der Gegenspieler ist abgehängt und die Wurfbahn frei. Sein fünftes Tor.

35. Minute, 24:15: Gegenstoß für Deutschland, Reichmann läuft durch, sein erster Treffer.

34. Minute, 23:15: Fäth steht und wartet, dann läuft Kühn ein und hat keine Mühe erfolgreich abzuschließen.

33. Minute, 22:15: Alkhadrawi verkürzt auf sieben Tore. Für die deutschen Torhüter ist das ein fürchterlich undankbares Spiel bisher. Kaum nennenswerte Aktionen.

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Alzaer setzt den deutschen Torhütern zu.

(Foto: dpa)

32. Minute, 22:14: Wiencek hängt sich an den Arm des quirligen Alabas - Siebenmeter, Tor durch Alzaer. Auf der Gegenseite bekommen auch die Deutschen Siebenmeter. Aber Reichmann scheitert und bleibt auch mit dem Nachwurf an Alsaeed hängt. Reichmann ist bei dieser WM bisher im Formtief.

31. Minute, 22:13: Die Deutschen spielen immer noch in Unterzahl. Lemke sitzt noch draußen. Aber kein Problem für die "Bad Boys", bei denen jetzt Fäth Verantwortung übernimmt und sich Selbstvertrauen besorgt. Sein dritter Treffer.

31. Minute, 21:13: Weiter geht's, Deutschland hat den Ball. Bei den Saudis gibt's übrigens einen Torwartwechsel. Wohl nicht wegen der Leistung von Nawaf Almutairi, sondern eher um Kräfte zu schonen. Kljaic setzt jetzt auf den voluminösen Manaf Alsaeed. Auch Sigurdsson verändert seine Aufstellung: Rune Dahmke und Tobias Reichmann spielen jetzt für Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki.

HALBZEIT: Gegen Chile, soviel dürfen wir sagen, war im Spiel der Deutschen deutlich mehr Zug drin. Gegen die Saudis reicht bisher eine mittelmäßige Leistung, um souverän zu führen. Vor allem in der Deckung fehlt den Männern von Dagur Sigurdsson die letzte Aggressivität. Weil die Araber aber im Prinzip gar nicht verteidigen, ist ein deutscher Sieg hier nicht in Gefahr.

30. Minute, 21:13: Zwei Minuten für den zu hart zupackenden Lemke. Den fälligen Siebenmeter verwandelt einmal mehr Mohammed Alzaer.

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Groetzki gegen Almutairi - das Duell der ersten Halbzeit.

(Foto: dpa)

29. Minute, 21:12: So ein Ergebnis taugt beinah schon als Endstand. Groetzki wird wieder geschickt und schert sich nicht darum, dass er noch einen Torwart zu überwinden hat.

29. Minute, 20:12: Die Deutschen verteidigen nicht besonders aggressiv, die Saudis gar nicht. Ernst hat wieder richtig viel Platz.

28. Minute, 19:12: Munteres Scheibenschießen. Die Saudis spielen den guten Saeed frei, der wieder von Außen trifft.

27. Minute, 19:11: Wieder mal ein Gegenstoß: Groetzki frei vor Almutairi, der ist zwar dran, der Ball aber auch drin.

27. Minute, 18:11: Fäth nimmt erneut Maß und versenkt den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts. Überlegte Aktion des Berliners.

26. Minute, 17:11: Steffen Fäth stellt mit seinem ersten Treffer wieder auf plus sechs.

25. Minute, 16:11: Alabas hat Bock und haut den Ball erneut aus dem Rückraum in den Winkel.

24. Minute, 16:10: Kohlbacher wird freigespielt und trifft.

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24. Minute, 15:10: Torwartwechsel beim DHB-Team, aber auch Andreas Wolff ist gegen den Rückraumkracher von Mohammed Alzaer machtlos.

23. Minute, 15:9: Aber die Deutschen haben jetzt wieder viele gute Antworten auf das Spiel der Araber, Häfner mit einem Schlagwurf.

22. Minute, 14:9: Mal wieder eine sehenswerte Aktion von Abdulazez Saeed aus Rechtsaußen. Gegen seinen Wurf ist Heinevetter machtlos.

21. Minute, 14:8: Kühn stellt den alten Abstand wieder her.

20. Minute, 13:8: Siebenmeter für die Araber und zwei Minuten für Simon Ernst. Hassan Aljanabi tritt an und legt den Ball an Heinevetter vorbei.

20. Minute, 13:7: ... und Uwe Gensheimer mit seinem ersten Tor zum 13:7.

19. Minute, 12:7: Aber ernsthaft kommen die Saudis hier nicht für eine Überraschung in Frage, dafür sorgen schon Kai Häfer ...

19. Minute, 11:7: Das DHB-Team wirkt heute nicht immer konzentriert und lässt die Saudis immer mal wieder ihr Ding machen, Alkhadrawi aus dem Rückraum.

18. Minute, 11:6: Alabas mit super Quote, vierter Wurf, viertes Tor - diesmal ein Unterarmwurf.

17. Minute, 11:5: Jannik Kohlbacher ist jetzt auf dem Parkett. Die erste Chance vergibt er gegen den wirklich guten Nawaf Almutairi, bei der zweiten ist er dann aber konzentierter und trifft.

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Die Saudis wehren sich.

(Foto: dpa)

15. Minute, 10:5: So richtig Wirkung zeigen die Worte von Kljaic nicht, die Lücken in der saudischen Deckung sind weiter eklatant. Diesmal darf sich wieder Kühn freuen.

14. Minute, 9:5: Nach ein paar Flüchtigkeitsfehlern im Angriff, spielen es die Deutschen jetzt wieder gut aus. Häfner findet Wiencek am Kreis - Tor.

13. Minute, 8:5: Vorne lässt Kühn die Chance gegen Nawaf Almutairi liegen, dann spielen auch die Saudis mal schnell und kommen durch den sehr auffälligen Alabas zum fünften Tor.

11. Minute, 8:4: Kopie des letzten deutschen Angriffs, Häfner mit seinem dritten Tor. Kljaic nimmt die Auszeit, die "Abwehrarbeit" seiner Mannschaft geht ihm gehörig auf den Keks.

10. Minute, 7:4: Wieder das Kreuzen der Deutschen im Rückraum, wieder ist Häfner frei und durch - mit dem gleichen Ergebnis wie zuvor, Tor.

9. Minute, 6:4: Schöne Kombination der Außenseiter, der Ball landet Abdulazez Saeed, der legt den Ball vorbei an Heinevetter in die lange Ecke.

7. Minute, 6:3: Jetzt steht die Abwehr besser und lässt den Saudis wenig Platz. Die Folge: Ballgewinn, Gegenstoß, Tor. Kühn zum Ersten.

5. Minute, 5:3: Nein, mit ernsthafter Abwehrarbeit hat das nichts zu tun, was die Männer von Kljaic da anbieten. Groetzki "darf" seinen dritten Treffer erzielen.

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Mann der ersten Minuten: Patrick Groetzki.

(Foto: dpa)

5. Minute, 4:3: Riesenlücke bei den Saudis, wieder Groetzki.

4. Minute, 3:3: Die deutsche Abwehr ist noch nicht ganz auf der Höhe und lässt aus dem linken Rückraum den nächsten Treffer zu, Alabas zum Zweiten.

4. Minute, 3:2: Ballverlust des Außenseiters, Gegenstoß der "Bad Boys" über Groetzki - erfolgreich.

3. Minute, 2:2: Schönes Kreuzen im deutschen Rückraum, Häfner ist durch, Tor.

2. Minute, 1:2: Abschenken? Zumindest am Anfang nicht. Hassan Al Khadrawi mit seinem ersten Tor - außerdem noch Gelb für Wiencek.

2. Minute, 1:1: Wie schon die Chilenen, verteidigen auch die Saudis sehr offensiv. Das schafft Räume: Häfner auf Wiencek am Kreis, Ausgleich.

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1. Minute, 0:1: Die Araber legen auf jeden Fall mal konzentriert los, Mohammed Alabas zur Führung.

1. Minute, 0:0: Die Saudis haben den ersten Anwurf. Deutschland beginnt mit Silvio Heinevetter im Tor, mit Patrick Groetzki, Kai Häfner, Patrick Wiencek, Finn Lemke, Julius Kühn und Uwe Gensheimer.

17.43 Uhr: Schon vor dem ersten Anwurf nimmt uns der saudische Trainer jede Hoffnung auf Spannung. Nenad Kljaic hat angekündigt, gegen die "Bad Boys" nur mit der zweiten Reihe antreten zu wollen. Die Idee dahinter: Durch einen Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Chile könnte Saudi-Arabien noch die K.o.-Runde erreichen.

17.41 Uhr: Von dem Wechselspiel der beiden Nationaltorhüter Andreas Wolff und Silvio Heinevetter hält Fritz übrigens viel. "Es ist für den Bundestrainer sicher ein gutes Gefühl, zwei Weltklasse-Torhüter zur Verfügung zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von beiden funktionieren wird, ist hoch. Auch für die Gegner ist es schwer, denn sie können sich nicht auf einen bestimmten Keeper vorbereiten." Wer heute beginnt, erfahren wir gleich…

17.38 Uhr: Der frühere Nationaltorhüter Henning Fritz hat sich zu Wort gemeldet und ist total begeistert. Er traut den deutschen Handballern in Frankreich sogar den Titel zu. "Das Minimalziel sollte das Halbfinale sein. Vielleicht bin ich zu euphorisch, aber ich sehe kaum eine Mannschaft, die einen so breiten Kader hat wie wir. Die Jungs können den ganz großen Wurf schaffen", sagte Fritz in einem Interview der "Mittelbayerischen Zeitung".

17.34 Uhr: Für Coach Sigurdsson und das deutsche Team gibt's allerdings auch eine nicht so erfreuliche Nachricht: Rückraumspieler Paul Drux fehlt angeschlagen. Der 21-Jährige war gegen Chile umgeknickt. Sein Verzicht ist aber wohl nur eine Vorsichtsmaßnahme, denn bereits im nächsten Spiel gegen Weißrussland soll der Berliner wieder auf dem Parkett stehen können.

17.30 Uhr: Hallo und herzlich Willkommen zum n-tv.de-Liveticker beim dritten Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Weltmeisterschaft in Frankreich. In wenigen Minuten geht's für die selbst ernannten "Bad Boys" in Rouen gegen Saudi Arabien - und gleichzeitig um den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale.

Und die Aufgabe heute gehört sicher nicht zu schwersten im Turnierverlauf, auch wenn sich die Saudis bisher achtbar geschlagen haben. Gegen den - neben Deutschland - zweiten Favoriten in Gruppe C, Kroatien, gab's eine 23:28-Niederlage. Bis zur Halbzeit war das Spiel aber völlig offen (11:12 aus Sicht der Saudis). Im zweiten Duell unterlagen die Araber dann unglücklich mit 26:29 (13:14) gegen Weißrussland. Das Team des kroatischen Trainers Nenad Kljaic spekuliert aber immer noch auf das Achtelfinale - schließlich kommen drei Teams weiter. Dennoch sind die Deutschen klarer Favorit. Gegen Ungarn (27:23) hat die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson gezeigt, dass sie nicht nur Handball spielen, sondern auch kämpfen kann. Und beim Kantersieg (35:14) gegen Chile gab's einen äußerst souveränen und konzentrierten Vortrag.

Quelle: ntv.de