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Nowotny nicht zu Bayern Deisler-Transfer schon perfekt?

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld hat sich erstmals konkret zum Interesse des FC Bayern München an Sebastian Deisler geäußert, doch Hertha BSC plant weiter mit dem Jungstar. "Ich bin fest überzeugt, dass Sebastian bei uns bleibt", erklärte Hertha-Coach Jürgern Röber , für den ein vorzeitiger Verkauf des 21-jährigen Nationalspielers selbst bei einer Transfersumme von 40 Mio. DM nicht in Frage kommt.

Für kein Geld der Welt wollen die Berliner ihren Mittelfeldspieler aus der Hauptstadt lassen. Nach der verpassten Meister-Chance ist der Hauptstadtclub in der Personalplanung in die Offensive gegangen. Perfekt ist jetzt der Transfer von Belgiens Nationalspieler Bart Goor (12,5 Mio. DM Ablöse an den RSC Anderlecht), den Brasilianer Marcelinho Paraiba haben sie an der Angel - und Deisler legte der Verein ein konkretes Vertrags-Angebot über 2002 hinaus vor.

Doch der deutsche Rekordmeister bleibt hartnäckig: "Wenn Deislers Vertrag ausläuft und die Modalitäten es möglich machen, dann wollen wir ihn sicherlich haben." Hitzfeld bezieht den Jung-Star ganz konkret in seine Planungen mit ein und betont: "Er ist ein interessanter Mann für die Zukunft des FC Bayern." Einen Wechsel für die nächste Saison hält der Bayern-Coach aber für undenkbar.

Die Fußball-Welt ist gespannt, wie das Hoeneß-gegen-Hoeneß-Duell ausgehen wird, denn Dieter Hoeneß, Manager der Hertha, möchte Sebastian Deisler natürlich nicht an seinen mächtigen Bruder Uli Hoeneß, Manager der Bayern, verlieren. Deswegen haben die Berliner sogar vor, bis an die Schmerzgrenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten zu gehen. Dieter Hoeneß machte deutlich, dass man mit Deisler in Verhandlungen stehe, da er "das zentrale Element unserer Zukunftsplanung ist".

So will die "BZ" erfahren haben, dass man dem jungen Star einen Vertrag bis 2005 von vier Millionen jährlich angeboten habe und ihn frühestens 2003 für eine Transfersumme von 30 Mio. DM hergeben würde. Die "Bild"-Zeitung sprach sogar von acht Mio. DM Jahresgehalt.

Quelle: ntv.de

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