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"Gefahren wie eine Oma" Despres führt nun bei Rallye Dakar

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Im Auto durch die Wüste: Cyril Despres.

(Foto: AP)

In seinem Peugeot gewinnt der Franzose Cyril Despres die zweite Etappe der Rallye Dakar und setzt sich auch gleich an die Spitze der Gesamtwertung. Und sein Landsmann Stephane Peterhansel ist ebenfalls wieder in der Spur. Nach dem Auftakt hatte er arg geklagt.

Der fünfmalige Motorrad-Champion Cyril Despres führt nach dem Auftaktwochenende die Automobil-Wertung der 40. Rallye Dakar an. Der Franzose gewann die 267 Kilometer lange Wertungsprüfung der zweiten Etappe und schob sich an die Spitze des Gesamtklassements. Despres benötigte im Peugeot 3008 DKR für den Rundkurs in den Dünen rund um Pisco in Peru 2:56:51 Stunden. Er war 48 Sekunden schneller als sein Teamkollege und Landsmann Stephane Peterhansel. Der Rekordsieger und Titelverteidiger wurde Zweiter.

Den Dreifach-Sieg der Franzosen machte der neunmalige WRC-Weltmeister Sebastien Loeb mit 3:08 Minuten Rückstand auf den Sieger perfekt. In der Gesamtwertung führt Despres mit 27 Sekunden Vorsprung vor Peterhansel. Damit hat sich Peugeot nach der Enttäuschung zum Auftakt am Samstag eindrucksvoll zurückgemeldet. Selbst Peterhansel hatte auf der ersten Etappe eine Top-Ten-Platzierung verpasst. "Ich bin wie eine Oma gefahren", hatte er gesagt. Bei Loeb hatte der Ausfall der Bremsen einen Fehlstart verursacht.

Nun in Richtung San Juan de Marcona

Ein gutes Ergebnis erzielte der deutsche Beifahrer Dirk von Zitzewitz im Toyota. Mit seinem Piloten Giniel de Villiers aus Südafrika wurde er Vierter, in der Gesamtwertung belegt das Duo Rang drei. Einen schwarzen Tag erwischte das deutsche Team X-raid. US-Debütant Bryce Menzies blieb bei einem Crash nach nur sechs Kilometern im Mini JCW Buggy unverletzt, sein Auto aber war kaputt.

Zudem kollidierten der Saudi Yazeed Al-Rajhi und Teamkollege Boris Garafulic aus Chile. Beide Fahrzeuge handelten sich einen enormen Zeitverlust ein. Bester Pilot der Hessen war der Argentinier Orlando Terranova als Fünfter. Auf der dritten Etappe am Montag setzt sich der Tross in Richtung San Juan de Marcona in Bewegung. Vom Start in Pisco sind insgesamt 504 Kilometer zu bewältigen, 296 Kilometer gehen in die Wertung ein.

Quelle: n-tv.de

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