Fußballticker

Automatisch aktualisieren
 2. Bundesliga, So., 17. Dez. 13:30 Uhr SpieltagTabelle
Duisburg -:-  Dresden Spielbericht
Sandhausen -:-  Kiel Spielbericht
Fürth -:-  Darmstadt Spielbericht
Sport
Rico Freimuth legte am ersten Tag der Zehnkampf-Entscheidungen ordentlich vor.
Rico Freimuth legte am ersten Tag der Zehnkampf-Entscheidungen ordentlich vor.(Foto: AP)
Samstag, 12. August 2017

Hoffnung nach Medaillenflaute: Deutsche Leichtathleten wachen auf

Bislang wirkten die Athleten des DLV bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London sehr, sehr müde. Pünktlich zum Wochenende drehen die Deutschen allerdings noch einmal auf, vor allem die Zehnkämpfer liegen auf Medaillenkurs.

Die deutschen Leichtathleten haben sich mit vier Finalplätzen für einen heißen WM-Schlussspurt in Position gebracht. Vor allem die Zehnkämpfer Rico Freimuth und Kai Kazmirek lagen nach einem ganz starken ersten Tag auf Medaillenkurs. Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz, das Diskusduo Julia Harting und Nadine Müller sowie Hochspringer Mateusz Przybylko wollen am letzten Wochenende im Kampf um Edelmetall mächtig mitmischen.

Für Hindernis-Europameisterin Gesa Krause erfüllten sich die Medaillenträume dagegen nicht. In einem schnellen und chaotischen Rennen mit Stürzen und Rempeleien landete die 25-Jährige aus Trier in 9:23,87 Minuten nur auf dem neunten Platz. Am Ende war sie den Tränen nah: "Ich habe leider einen Schlag auf den Kopf bekommen. Auf dem ersten Kilometer war ich ganz schön benommen. Das ist schwer zu verkraften. Ich habe das ganze Jahr dafür trainiert. Es tut einfach weh, dass ich nicht eingreifen konnte", sagte Krause der ARD. Neue Weltmeisterin über 3000 Meter Hindernis wurde die Amerikanerin Emma Coburn, die in 9:02,58 Minuten auch alle Afrikanerinnen hinter sich ließ.

Auch sonst gab es am drittletzten Wettkampftag für das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) noch nichts zu gewinnen. Vier Tage nach Platz acht im Siebenkampf wurde Claudia Salman-Rath im Weitsprung Zehnte. Mit 6,54 Metern fehlten der 31-Jährigen aus Frankfurt nur zwei Zentimeter zum Sprung in den Endkampf. Bereits ihr viertes WM-Gold holte die Top-Favoritin aus den USA: Olympiasiegerin Brittney Reese gewann das Thriller-Finale des Abends mit 7,02 Metern - nur zwei Zentimeter vor der Russin Darja Klischina, die in London unter neutraler Flagge startet, und Titelverteidigerin Tianna Bartoletta (USA/6,97 Meter).

Die deutschen Zehnkampf-Asse mischen derweil bei der Vergabe der Medaillen mächtig mit. Nach fünf Disziplinen liegt der Olympia-Vierte Kazmirek (LG Rhein-Wied) mit 4421 Punkten auf Platz zwei - direkt vor dem WM-Dritten Freimuth aus Halle (4361). "Ich wusste, dass ich was draufpacken muss. Ich liege gut auf Kurs. Der Wettkampf hat viele Tücken. Ich habe meine Aufgabe gut gemacht", sagte Freimuth. Großer Favorit ist Kevin Mayer aus Frankreich: Der Olympia-Zweite liegt mit 4478 Zählern vorn.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen