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Corona-Lockerungen in Frankreich Djokovic ist bei den French Open sehr erwünscht

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Djokvoic (l.) und Medwedew können nach aktuellem Stand der Dinge an den French Open teilnehmen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Einreise-Krimi um den ungeimpften Tennis-Superstar Novak Djokovic spaltet vor den Australian Open die Welt. Beinahe kommt es zu einem diplomatischen Eklat. Bei den French Open wird der Impfstatus keine Rolle mehr spielen. Gute Nachrichten gibt es auch für Daniil Medwedew.

Einer Teilnahme des ungeimpften serbischen Tennisstars Novak Djokovic an den Ende Mai beginnenden French Open steht nach einer Lockerung der französischen Corona-Auflagen nichts im Weg. Das sagten die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in Paris.

Die Einschränkung, dass nur geimpfte Sportler und Zuschauer an Wettkämpfen teilnehmen können, wurde diesen Montag mit der Mehrzahl der übrigen Corona-Regeln in Frankreich aufgehoben. "Nach dem derzeitigen Stand der Dinge spricht nichts dagegen, dass Djokovic an den French Open teilnimmt", sagte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo bei einer Pressekonferenz zu den French Open.

Djokovic hatte seinen Titel bei den Australian Open zu Beginn des Tennis-Jahres nicht verteidigen können, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und deswegen keine Einreiseerlaubnis bekommen hatte. Auch beim derzeit laufenden Masters-Turnier in Indian Wells und beim folgenden Event in Miami ist er nicht dabei, da die USA Nichtgeimpften die Einreise verweigern.

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Wie der Präsident des Französischen Tennis-Verbandes, Gilles Moretton, sagte, zirkuliere das Virus aber noch und man müsse vorsichtig bleiben, berichtete "L'Équipe". Sollten die Corona-Vorschriften wieder verschärft werden, sei man davon nicht ausgeschlossen.

Auch russische und belarussische Profis können "vorerst" mit ihrer Teilnahme an den French Open planen. "Den russischen und belarussischen Spielern wird strikte Neutralität auferlegt", sagte die Generaldirektorin des FFT, Amelie Oudea-Castera. Gestern hatte der britische Sportminister Nigel Huddleston durchblicken lassen, dass dies dem Weltranglistenersten Daniil Medwedew und Co. für eine Teilnahme Ende Juni in Wimbledon nicht reichen könnte. "Ich denke, wir werden eine Sicherheit brauchen, dass sie keine Unterstützer von Wladimir Putin sind", sagte Huddleston.

Quelle: ntv.de, sue/dpa/sid

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