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Trotz Sieg: Djokovic rutscht ab Federer fliegt aus der Weltrangliste

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Ob Roger Federer noch einmal auf die Tour zurückkehren wird?

(Foto: imago images/Shutterstock)

Der Serbe Novak Djokovic gewinnt das Turnier in Wimbledon und rutscht in der neuen Tennis-Weltrangliste dennoch ab. Grund dafür ist eine Sonderregelung beim Rasen-Klassiker in diesem Jahr. Gar nicht mehr im Ranking taucht derweil der große Schweizer Roger Federer auf.

Trotz seines vierten Wimbledon-Titelgewinns in Serie ist Novak Djokovic in der Tennis-Weltrangliste so weit abgerutscht wie seit knapp vier Jahren nicht mehr. Der 35 Jahre alte Serbe fiel von Position drei auf sieben zurück, wie das neue Ranking ergab. Wegen des Banns gegen russische und belarussische Profis nach dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine wurden keine Weltranglistenpunkte in Wimbledon vergeben. Damit verlor Djokovic die 2000 Zähler für seinen Vorjahressieg. Zuletzt stand er im August 2018 so tief wie heute.

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Die Weltrangliste wird weiter angeführt vom Russen Daniil Medwedew vor Olympiasieger Alexander Zverev, der in Wimbledon nach seiner schweren Fußverletzung von den French Open gefehlt hatte. Neuer Dritter ist nun der Spanier Rafael Nadal, der beim Rasen-Klassiker verletzt nicht zum Halbfinale antreten konnte. Er hatte einen Riss der Bauchmuskulatur erlitten. Aufgrund der nicht vergebenen Punkte nutzt auch dem Australier Nick Kyrgios sein Finaleinzug in der Rangliste nichts, der 27-Jährige rutschte von Position 40 auf 45 ab.

Da Roger Federer seit Wimbledon 2021 nun ein Jahr lang kein Turnier mehr gespielt hat, erscheint der 40-Jährige erstmals seit langer Zeit nicht mehr in der Weltrangliste. Federer wurde im September 1997 erstmals im Ranking geführt und führte es später 310 Wochen an. Dieser Rekord wurde inzwischen von Djokovic mit 373 Wochen übertroffen. Federer war im vergangenen August zum dritten Mal am rechten Knie operiert worden. Bislang hat er für dieses Jahr unter anderem seine Teilnahme am Laver Cup Ende September zugesagt, dem Duell eines europäischen Teams mit einer Weltauswahl.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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