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Gewaltiger Respekt vor DHB-Team"Funktioniert nicht": Dänemarks Superstar lacht über deutschen Torwart-Titan

01.02.2026, 14:26 Uhr
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Mathias Gidsel hat gewaltigen Respekt vor der deutschen Mannschaft. (Foto: picture alliance/dpa)

Wenn Deutschland am Abend um Gold bei der Handball-EM spielt, braucht es für den Triumph "ein Wunder", sagt Weltklasse-Torwart Andreas Wolff. Darüber kann Dänemarks Superstar nur lachen.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft spielt am Abend gegen Gastgeber Dänemark um EM-Gold (18 Uhr/ZDF und im Liveticker auf ntv.de) - und Mathias Gidsel amüsiert sich über Deutschlands Torwart-Titan Andreas Wolff. Der Weltklasse-Torhüter hatte verkündet, das DHB-Team brauche im Endspiel "ein Wunder", um den Serien-Weltmeister zu schlagen. Darüber lachte Gidsel, der beste Spieler der Welt, nur - und verweist Wolffs Äußerung ins Reich der psychologischen Spielchen: "Diese Strategie funktioniert nicht."

Der Serien-Welthandballer hat gewaltigen Respekt vor der deutschen Mannschaft: "Sie spielen ihre Chancen total herunter. Ich finde, es ist an der Zeit, dass Deutschland ... dass sie sich damit abfinden, dass sie zur absoluten Spitze gehören. Zusammen mit Dänemark und Frankreich. Das haben sie bei der EM und den Olympischen Spielen bewiesen", sagte Gidsel. "Wenn sie es nicht sagen wollen, dann werde ich es tun. Sie verdienen Anerkennung und Respekt. Und sie sollten sich nicht als Außenseiter darstellen."

"Riesiger Respekt"

Die deutsche Mannschaft hat auf dem Weg in ihr erstes EM-Finale seit dem Sensations‑Triumph von 2016 die als "Todesgruppe" identifizierte Hauptrundengruppe 1 überstanden - und dabei den WM-Vierten Portugal (32:30), Co-Gastgeber Norwegen (30:28) und Titelverteidiger Frankreich (38:34) geschlagen. Nur gegen die Dänen gab es eine Niederlage (26:31).

"Morgen ist ein ganz anderes Spiel", sagte Weltstar Gidsel, der gerade frisch zum wertvollsten Spieler des Turniers gewählt wurde. Deutschland habe in den vergangenen anderthalb Jahren zwei Schritte nach vorn gemacht. "Wir haben einen riesigen Respekt vor der Aufgabe."

Das Spiel, bei dem die deutsche Mannschaft bis zur 42. Minute in Schlagdistanz war (15:17), hallt nach: "Das Hauptrundenspiel gegen Deutschland war unglaublich hart und wurde erst ganz am Ende etwas deutlicher", sagte Dänemarks Regisseur Rasmus Lauge nach dem Finaleinzug seiner Dänen gegen Island (31:28). "Am Sonntag wird es ein großer Kampf werden. Wer am meisten Energie übrig hat, wird das Spiel gewinnen."

Quelle: ntv.de, ter

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