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Erster Hallen-EM-Titel Gierisch holt historisches Gold im Dreisprung

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Kristin Gierisch haute den entscheidenden Sprung zum Titel im zweiten Versuch raus.

imago/Chai v.d. Laage

Mit ihrem zweiten Versuch bei der Leichtathletik-EM in Belgrad schreibt Kristin Gierisch Geschichte. Die Dreispringerin aus Chemnitz landet bei 14,37 Meter - das reicht für Gold. Das ist zuvor noch keiner Deutschen in der Halle gelungen.

Kristin Gierisch hat bei der Hallen-EM in Belgrad für ein historisches Dreisprung-Gold gesorgt und den zweiten Titel für die deutschen Leichtathleten gewonnen. Die Hallen-Vizeweltmeisterin siegte mit europäischer Jahresbestleistung von 14,37 m und holte damit den ersten EM-Titel einer deutschen Dreispringerin in der Halle überhaupt. Die Gold-Weite gelang der 26-Jährigen im zweiten Versuch.

Die deutsche Meisterin Jenny Elbe kam mit 14,12 auf Platz sechs. Silber ging in Belgrad an Freiluft-Europameisterin Patricia Mamona (Portugal/14,32), Bronze holte die Griechin Paraskevi Papahristou (14,24). Einzige deutsche Medaillengewinnerin in der Geschichte war bisher Helga Radtke, die 1990 Silber und zwei Jahre später Bronze gewann.

Bei den Männern ist Gierischs Trainingspartner und Freiluft-Europameister Max Heß am Sonntag Goldfavorit. Der 20-Jährige sprang in der Qualifikation mit 17,52 deutschen Rekord.

Quelle: n-tv.de, tno/sid

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