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Chancenarme Nullnummer Greuther Fürth hält Dresden auf Distanz

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Kopf-an-Kopf-Rennen: Moussa Kone (Dresden) und Richard Magyar (Fürth).

(Foto: imago images / Picture Point LE)

Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga bauen die SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden ihren Vorsprung zu den Abstiegsplätzen leicht aus. Ein torloses Remis im Nachholspiel trübt die Freude darüber auf beiden Seiten nicht.

Die SpVgg Greuther Fürth und Dynamo Dresden steuern dem vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga entgegen. In einem chancenarmen Nachholspiel des 25. Spieltags trennten sich die Franken und die Sachsen 0:0 und bauten ihren Vorsprung auf die Abstiegszone damit um je einen Zähler aus. Die Fürther liegen mit 34 Zählern weiter zwei Punkte vor Dynamo im gesicherten Mittelfeld.

"Es ist wieder ein Schritt nach vorne, wir haben spielerisch überzeugt", sagte Fürths Trainer Stefan Leitl. Sein Gegenüber Cristian Fiel zeigte sich vor allem mit der Punkteausbeute zufrieden. "Ich kann mit dem Punkt heute absolut leben", sagte der 39-Jährige, der nach vier Spielen als Dynamo-Coach weiter unbesiegt ist.

In der Tabelle liegt Fürth (11./34 Punkte) nun komfortable zehn Punkte vor dem Relegationsrang, Dresden (14./32) weist ein Acht-Punkte-Polster vor dem Liga-16. SV Sandhausen auf. Die Partie war ursprünglich für den 10. März angesetzt, musste wegen Orkanböen aber kurzfristig abgesagt werden.

Die 12.590 Zuschauer am Fürther Ronhof mussten sich zähe 20 Minuten lang gedulden, ehe ein Hauch von Torgefahr aufkam. Ein 30-Meter-Schuss von Paul Seguin streifte knapp am Gäste-Gehäuse vorbei. Fürth brachte danach langsam Leben in sein Offensivspiel. Daniel Keita-Ruel verpasste eine Flanke von David Raum fünf Meter vor dem Dresdner Tor um eine Scheitelspitze (26.), Seguin nickte die Kugel nach einer Freistoß-Hereingabe am kurzen Pfosten vorbei (43.).

Gegen Mitte der zweiten Halbzeit legte Fürth spielerisch noch etwas drauf und wäre fast belohnt worden: Kapitän Marco Caligiuri traf bei einem schnell vorgetragenen Konter per artistischem Drehschuss den Pfosten (61.). Dynamo-Keeper Markus Schubert verhinderte zudem mit einem starken Reflex gegen Julian Green (76.) eine Niederlage. Nach vorne brachte Dresden nichts mehr zustande.

Quelle: n-tv.de, lou/sid

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