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Gnadenlos von der Grundlinie Halep kracht ins Wimbledon-Finale

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Ein überzeugend-dominanter Auftritt: Simona Halep powert sich ins Wimbledon-Halbfinale.

(Foto: dpa)

Erst extrem geduldig, dann eiskalt: Mit Sandplatz-Tennis stürmt Simona Halep ins Finale des Rasen-Klassikers in Wimbledon. Der taktische Ansatz ihrer hoffnungslos unterlegenen Gegnerin Jelena Switolina erweist sich dagegen als absolut untauglich.

Simona Halep spielte quasi Sandplatz-Tennis und stürmte damit ins Endspiel auf dem heiligen Rasen: Die Rumänin setzte sich in einem von langen Grundlinienduellen geprägten ersten Wimbledon-Halbfinale nach 72 Minuten gegen Jelena Switolina aus der Ukraine 6:1, 6:3 durch. Am Samstag spielt sie nun um ihren zweiten Major-Titel nach dem French-Open-Sieg 2018. Die 27-Jährige trifft dann entweder auf die Amerikanerin Serena Williams oder die tschechische Außenseiterin Barbora Strycova, die am Nachmittag das zweite Halbfinale ausspielen.

"Das ist ein großartiges Gefühl. Es ist einer der schönsten Momente meines Lebens", sagte Halep: "Es war nicht so einfach, wie das Ergebnis vermuten lässt. Ich musste in jedem Ballwechsel lange kämpfen. Aber ich denke, ich habe die richtige Taktik gewählt." Für Halep ist es die fünfte Endspiel-Teilnahme bei einem der vier Grand-Slam-Turniere und die erste in Wimbledon. Dort hatte sie bei ihrem besten Abschneiden 2014 im Halbfinale gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard verloren.

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Die Partie zwischen Halep und Switolina war geprägt von überwiegend langen Ballwechseln. Den ersten Satz gewann Halep praktisch ohne echten Netzangriff. Doch auch so diktierte sie zumeist das Geschehen, Switolina versuchte aus der Defensive zu kontern. Halep gelang es, die Punkte mit Geduld aufzubauen und nach ausreichender Zeit mit einem krachenden Winner zu beenden. Damit hielt sie ihre Konkurrentin, für die es die erste Halbfinal-Teilnahme auf Grand-Slam-Ebene war, konsequent in Schach.

Ihr monotones, aber auch gnadenlos effektives Spiel sicherte ihr nach 44 Minuten den ersten Durchgang. Im zweiten Satz gestaltete Switolina die Partie jedoch offener und ging beim Stand von 2:1 erstmals in Führung. Dennoch, Halep blieb unter dem Strich die bessere Spielerin. Nach nur 30 weiteren Minuten beendete sie das letztlich eher einseitige Match, bekreuzigte sich und blickte mit ausgebreiteten Armen Richtung Himmel.

Quelle: n-tv.de, tno/sid/dpa

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