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Reden an Bord war nicht möglich Herrmanns Crew segelt durch "brutale" Tage

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Boris Herrmann "ist super glücklich mit der Leistung unseres Bootes und meines Teams".

(Foto: dpa)

Zum Auftakt ein Platz auf dem Podium: Boris Herrmann und Team Malizia starten vielversprechend ins 14. The Ocean Race. Der Skipper ist vorerst zufrieden mit Boot und Team. An den ersten drei Tagen waren die Bedingungen knüppelhart, danach gab es Champagner-Wetter.

Boris Herrmanns Team Malizia hat die erste Etappe im 14. The Ocean Race mit Platz drei abgeschlossen. Die 1900 Seemeilen von Alicante nach Mindelo auf den Kapverden absolvierte die neue "Malizia - Seaexplorer" in 5 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten, 21 Sekunden. Den Etappensieg hatte sich in den frühen Morgenstunden des Samstags Kevin Escoffiers Schweizer Team Holcim - PRB nach 5 Tagen, 11 Stunden, 1 Minute, 59 Sekunden gesichert. Knapp drei Stunden später war Charlie Enrights US-Team 11th Hour Racing ins Ziel gekommen.

Die intensive Auftaktetappe war von schwerem Wetter im Mittelmeer und auf dem Weg zur Straße von Gibraltar geprägt. Danach hatte das Team Holcim -PRB die Ocean-Race-Flotte der fünf Imoca-Yachten kontrolliert. Boris Herrmanns Team war phasenweise schnellstes Boot der Flotte, konnte den Rückstand aus der Anfangsphase aber nicht mehr aufholen.

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"Ich bin super glücklich mit der Leistung unseres Bootes und meines Teams", sagte Boris Herrmann im Zielhafen von Mindelo. Weiter berichtete der 41-jährige Hamburger nach dem gelungenen Auftakt zu seiner fünften Weltumseglung: "Es hat fast drei Tage gedauert, bis wir miteinander sprechen konnten, weil es an Bord nach dem Start in den harten Bedingungen so laut und brutal zuging. Danach haben wir beinahe Champagner-Bedingungen genossen, ziemlich schnelles und schönes Segeln." Für Platz drei erhält Team Malizia drei Punkte für die Ocean-Race-Wertung.

Mit den ersten drei Booten im Ziel sind die Podiumsplätze auf Etappe eins im Rennen um die Welt vergeben. Auf dem Weg ins Ziel war am Samstag noch das französische Team Biotherm und das französisch-deutsche Guyot Environnement -Team Europe mit dem Berliner Co-Skipper Robert Stanjek. Reparaturen dürfen die Teams beim ersten kurzen Zwischenstopp nur ohne Hilfe ihrer Landmannschaften durchführen. Der Startschuss zur zweiten von insgesamt sieben Etappen von Mindelo nach Kapstadt fällt bereits am Mitwoch.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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