Sport

Guter Start in Australian Open Kerber und Zverev meistern Runde eins

5be9335ffcccfac29e5d2a383fffd83f.jpg

Keine Experimente: Angelique Kerber.

(Foto: REUTERS)

Ohne großes Risiko erreicht die deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber die zweite Runde der Australian Open. Und Alexander Zverev feiert in Melbourne den ersten Sieg in diesem Jahr. Vor dem Spiel handelt er sich Ärger ein, hinterher macht er sich beim Publikum beliebt. Dominik Köpfer dagegen ist raus.

Die deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber ist gut in die Australian Open gestartet. Sie besiegte die italienische Qualifikantin Elisabetta Cocciaretto mit 6:2, 6:2 und vermied damit eine Erstrundenniederlage wie bei den French Open und den US Open im vergangenen Jahr. Auch Alexander Zverev steht in der zweiten Runde. Er gewann gegen den Italiener Marco Cecchinato mit 6:4, 7:6 und 6:3 und sorgte danach für Begeisterung beim Publikum.

3094b780d7b44cadabc76dcf75649e0f.jpg

Geht doch: Alexander Zverev.

(Foto: imago images/AAP)

Für jeden seiner Siege in Melbourne wolle er 10.000 Dollar für die Opfer der Buschbrände in Australien spenden, sagte er. Falls er das Turnier gewänne, würde er sein gesamtes Preisgeld abgeben. Der Sieger in Melbourne erhält umgerechnet 2,55 Millionen Euro. Ausgeschieden ist hingegen Dominik Köpfer. Er unterlag dem spanischen Qualifikanten Pedro Martinez Portero mit 3:6, 4:6 und 5:7.

Und Kerber? Sie hatte ihre Erwartungen vor dem Turnier ein wenig gedämpft, da sie sich beim Turnier in Adelaide eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Die jedoch spielte keine erkennbare Rolle: Die 32 Jahre alte Weltranglisten-18. vermied gegen Cocciaretto souverän allzu großes Risiko. Für Kerber ist es das erste große Turnier mit ihrem neuen Trainer Dieter Kindlmann. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin hatte den 37 Jahre alten Allgäuer im November verpflichtet, um nach einem schwachen Jahr wieder den Anschluss an die Weltspitze zu finden.

"Das war nicht mein bestes Tennis"

Derweil freute sich Zverev, an Nummer sieben gesetzt, über seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Nach den miserablen Auftritten beim ATP Cup mit drei Niederlagen in drei Spielen wirkte Zverev gefestigter. Nicht immer lief für den 22-Jährigen gegen die Nummer 77 der Weltrangliste alles nach Wunsch, allerdings ließ er sich auch durch Breaks nicht aus der Ruhe bringen. "Ich habe konstanter gespielt, es war viel besser als beim ATP Cup", sagte Zverev, der eingestand: "Das war nicht mein bestes Tennis, aber immerhin ein Anfang."

Vor dem Match hatte sich Zverev Ärger eingehandelt, weil er im Trainings-T-Shirt mit zu großer Sponsoren-Aufschrift auf den Platz kam. Obwohl er sich hastig umzog, teilte ihm der spanische Schiedsrichter Jaime Campistol mit: "Ich muss das melden." Zverev wird für seinen Fauxpas wohl eine Geldstrafe bekommen. "Ich habe das zu spät bemerkt."

Quelle: ntv.de, sgi/sid/dpa