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F1-Legende will nächsten Titel Lauda meldet sich mit Ansage zurück

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Lauda bei einem Pressetermin im Frühjahr.

(Foto: picture alliance / Rolf Vennenbe)

Pünktlich zum letzten Rennen der Formel-1-Saison können Motorsportfans aufatmen: Niki Lauda gibt per Videobotschaft Auskunft über sein Befinden nach geglückter Lungentransplantation. Dabei zeigt sich der Mercedes-Aufsichtsrat gewohnt titelhungrig.

Formel-1-Legende Niki Lauda hat sich erstmals seit seiner Lungentransplantation in einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit und sein Mercedes-Team gewandt. "Wie Ihr alle wisst, habe ich gesundheitlich eine harte Zeit durchzumachen", sagte der Österreicher in dem von den Silberpfeilen veröffentlichten Video: "Die Unterstützung, die ich von Euch allen auf meinem Weg erhielt, war unglaublich."

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Er sei "schneller wieder aus dem Bett" herausgekommen, weil er "zu Hause eine große und starke Familie" habe, sagte der 69-Jährige. Seine Stimme war dabei noch erkennbar angegriffen.

Lauda, der nicht zum letzten Rennen der Saison nach Abu Dhabi gereist ist, nannte die Erfolge von Mercedes und Weltmeister Lewis Hamilton in diesem Jahr "herausragend". Das Team hätte "keinen besseren Job machen können".

"Eine fast normale Lebensqualität"

Doch Lauda wäre nicht Lauda, wenn er als Aufsichtsratschef des Rennstalls nicht weitere Titel einfordern würde. "Die wichtige Nachricht ist: Ich werde bald da sein", sagte er: "Jetzt ist der Druck für den sechsten Titel da. Danke Euch!"

Lauda hatte sich wohl infolge einer verschleppten Sommergrippe am 2. August der Transplantation unterziehen müssen, seine Lunge war seit dem schweren Feuerunfall am 1. August 1976 auf dem Nürburgring schon schwer geschädigt.

Im Oktober wurde Lauda aus dem Allgemeinen Krankenhaus in Wien entlassen, die behandelnden Ärzte machten ihm dabei Hoffnung auf "eine fast normale Lebensqualität. Er wird wieder fliegen können, wieder zu Rennen fahren, Auto fahren", erklärte der Arzt. Peter Jaksch. Der dreimalige Weltmeister muss allerdings Medikamente einnehmen und benötigt weiterhin viel Geduld in der Reha.

Quelle: n-tv.de, shu/sid

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