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Rassismus-Debatte in USA LeBron James attackiert Donald Trump

Am Martin-Luther-King-Day teilt NBA-Superstar in der Rassismus-Affäre um US-Präsident Donald Trump aus: Er habe Rassisten erst stark gemacht. Der Cavs-Spieler hatte Trump bereits als "Penner" bezeichnet.

NBA-Superstar LeBron James hat sich in der Rassismus-Affäre um US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet und Trump verbal angegriffen. "Rassismus wird nie aussterben", sagte James am Martin-Luther-King-Day. Man müsse aufpassen, dass er nicht immer mehr Menschen infiziere: "Wir dürfen uns nicht durch ihn spalten lassen."

Das Gefährliche sei, dass Rassismus täglich präsent sei, sagte James. "Der Mann an der Spitze" habe dafür gesorgt, dass Rassisten sich ohne Angst äußern könnten, unterstrich der Cleveland-Cavaliers-Star vor dem Spiel seiner Mannschaft gegen die Golden State Warriors.

James bezog nicht zum ersten Mal Stellung zum Thema Rassismus. Bei einem Gastspiel der Cavaliers bei den Washington Wizards im Dezember war der Basketballer mit einem schwarzen und einem weißen Schuh aufgelaufen, auf beiden prangte in goldener Schrift an der Ferse das Wort "Equality". Im September 2017 hatte er US-Präsident Trump als "Penner" bezeichnet.

Nachdem Trump Länder wie Haiti und El Salvador als "Drecksloch"-Staaten bezeichnet haben soll, hatte es scharfe Kritik von Medien und US-Politikern gehagelt. Trump hatte daraufhin versichert, dass dieses Wort nie gefallen sei und betont, kein Rassist zu sein.

Quelle: ntv.de, bad

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