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"Gekämpft wie ein Löwe" Max Hopps WM-Trauma wird chronisch

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Max Hopp verpasst erneut das Achtelfinale der Darts-WM.

(Foto: dpa)

Wieder die dritte Runde und wieder das Aus: Max Hopp scheitert auch im siebten Anlauf beim Versuch das Achtelfinale der Darts-Weltmeisterschaft zu erreichen. Eine Schwäche auf das Doppel lässt den 23-Jährigen gegen Darius Labanauskas leiden. Unzufrieden war er dennoch nicht.

Darts-Profi Max Hopp hat auch im siebten Anlauf das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft im Londoner Alexandra Palace verpasst. Der Weltranglisten-24. unterlag in der 3. Runde Darius Labanauskas 2:4. Der Litauer ist zwar nur die Nummer 84 der Weltrangliste, hatte im "Ally Pally" aber schon Ian White und Ex-Weltmeister Raymond van Barneveld besiegt. Damit ist aus deutscher Sicht nur noch Turnier-Debütant Nico Kurz im Wettbewerb. Der 22-Jährige trifft am Montag (13.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) auf den englischen Junioren-Weltmeister Luke Humphries.

"Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Im Vergleich zur zweiten Runde war es ein anständiges Spiel. Am Ende kriege ich noch einmal zwei Darts auf das Doppel, davon muss ich einen reinmachen", sagte Hopp bei Sport1: "Ich bin mir sicher, dass ich das Spiel bei 3:3 für mich entschieden hätte". Der Deutsche führte 1:0 und 2:1, doch sein 43 Jahre alter Widersacher agierte extrem abgezockt. Labanauskas erlaubte sich fast keine Fehler auf die Doppel und behielt im sechsten Satz trotz vier vergebener Matchdarts die Nerven.

Für den 23 Jahre alten Hopp endet damit ein Jahr "mit vielen Auf und Abs" in einer großen Enttäuschung. Hatte er zum Auftakt gegen den Niederländer Benito van de Pas nach eigener Aussage "nur ein Bruchteil" seines Könnens gezeigt, wurde es gegen Labanauskas kaum besser. Hopp unterliefen einfach viel zu viele Ungenauigkeiten. Unzufrieden war er dennoch nicht: "Ich entwickele mich von Jahr zu Jahr weiter".

Quelle: ntv.de, tno/sid/dpa