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All-Star trägt Dallas allein Richtung Playoffs Nowitzki dreht die Uhr zurück

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38 Punkte gegen Houston, 34 Punkte gegen Sacramento: Nowitzki gehört derzeit zu den heißesten Shootern in der NBA.

(Foto: AP)

35 Jahre alt ist Dirk Nowitzki mittlerweile, er ist 2011 Meister in der besten Basketball-Liga der Welt geworden. Er könnte einen ruhigen Karriereabend bei den Mavs verleben. Stattdessen zeigt Nowitzki eine Gala nach der anderen - so auch gegen Sacramento.

Dirk Nowitzki hat seine Allstar-Form erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Einen Tag nach seiner zwölften Nominierung für das Showevent der NBA lieferte der Würzburger beim 107:103-Sieg der Dallas Mavericks über die Sacramento Kings einen weiteren Beleg seiner Extraklasse. Mit 34 Punkten gelangen Nowitzki erstmals seit knapp zwei Jahren wieder in zwei Partien nacheinander 30 oder mehr Zähler. "Ich bin in einem guten Groove", sagte der 35-Jährige, der zwei Tage zuvor gegen Houston 38 Punkte markiert hatte.

Nachdem die Mavs im dritten Viertel bereits 14 Punkte zurückgelegen hatten, war Nowitzki mit zwölf Zählern im letzten Abschnitt maßgeblich für die erfolgreiche Aufholjagd der Texaner gegen ihren Lieblingskontrahenten verantwortlich. Die Mavericks haben seit 19 Heimspielen nicht mehr gegen die Kings verloren, die ohne ihren Top-Center DeMarcus Cousins auskommen mussten. "Wir haben es uns erkämpft", sagte Nowitzki. "Wir wussten, dass sie auch ohne Cousins ein talentiertes Team sind. Sie können scoren, und wir mussten uns sehr anstrengen und einige Stopps im vierten Viertel schaffen."

Auch ohne ihren besten Rebounder Shawn Marion, der mit einer Schulter- und Rippenblessur aussetzte, schaffte Dallas damit nach dem knappen 115:117 gegen die Houston Rockets wieder die schnelle Trendwende. Als Achter der Western Conference bleibt es mit hauchdünnem Vorsprung auf die Memphis Grizzlies im Kampf um die Playoff-Ränge aber weiter eng.

Gutes Spiel von Schröder

Auf klarem Playoff-Kurs liegen dagegen die Atlanta Hawks mit dem deutschen Rookie Dennis Schröder. Sie gewannen bei den Philadelphia 76ers mit 125:99 und liegen mit nun 24 Siegen auf Platz vier im Osten. Der 20-jährige Schröder kam in seinem 20. Saisonspiel in knapp 17 Minuten Spielzeit auf neun Punkte. Atlantas Kyle Korver verwandelte auch im 114. Spiel nacheinander mindestens einen Dreipunktwurf.

Im Westen bleiben die Oklahoma City Thunder das Maß aller Dinge. Das Team um Liga-Topscorer Kevin Durant siegte bei den Brooklyn Nets 120:95 und liegt mit nun 38 Siegen deutlich vor den San Antonio Spurs (33). Durant, der in den vergangenen zwölf Spielen mindestens 30 Punkte erzielt hatte, musste sich diesmal mit 26 Zählern begnügen, war aber dennoch Topscorer. Der deutsche Nationalspieler Chris Kaman kam bei der 100:110-Niederlage seiner Los Angeles Lakers gegen die Charlotte Bobcats nicht zum Einsatz.

Quelle: n-tv.de, cba/dpa/sid

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