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Deutscher Eishockey-Nationalspieler Robert Dietrich tödlich verunglückt

Er war einer der hoffnungsvollsten Verteidiger im deutschen Eishockey. Durch seine Leistung bei der WM 2011 empfahl sich der 25-jährige Robert Dietrich für große Klubs und wechselte nach Russland zu Lokomotive Jaroslawl. Auf dem Weg zu seinem ersten Spiel stirbt er bei einem Flugzeugabsturz.

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Robert Dietrich (1986 - 2011)

(Foto: dapd)

Nach seinen herausragenden Leistungen bei der WM im Frühjahr in der Slowakei standen Europas Top-Clubs bei Robert Dietrich Schlange. Der sympathische Eishockey-Verteidiger war einer der sichersten Akteure im deutschen Kader, an ihm bissen sich selbst NHL-erprobte Stürmer die Zähne aus. Dietrich, zuletzt bei Adler Mannheim Leistungsträger, entschied sich für den nächsten Schritt seiner Karriere und wechselte in die zweitbeste Liga der Welt, zum russischen KHL-Club Lokomotive Jaroslawl. Am Mittwoch ist der 25 Jahre alte Profi vor dem ersten Saisonspiel seines neuen Vereins bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Der im kasachischen Ordschonikidse geborene Dietrich, der in der Jugend des ESV Kaufbeuren seine ersten Schritte auf dem Eis machte und als Profi in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) drei Jahre lang bei den DEG Metro Stars spielte, überzeugte nicht zuletzt bei der WM als eleganter und umsichtiger Verteidiger - von Raubein keine Spur.

Der freundliche und höfliche Kufencrack, der neben seinem deutschen auch einen kasachischen Pass besitzt, war einer der Stützen in der Auswahl von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp und auch dessen Nachfolger Jakob Kölliker hoffte auf den Verteidiger.

Sprung in die NHL verpasst

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Bei der WM 2011 gehörte Verteidiger Robert Dietrich zu den den deutschen Stammspielern.

(Foto: dpa)

Als technisch versierter Akteur hatte Dietrich sein Glück auch in Nordamerika gesucht, wo er zwei Jahre lang insgesamt 155 Partien für die Milwaukee Admirals in der unterklassigen AHL absolvierte. Den Sprung in die NHL, von wo ihn die Nashville Predators 2007 gedraftet hatten, schaffte er aber nicht und kehrte nach Deutschland zurück. Zur Saison 2010/11 heuerte Dietrich in Mannheim an.

Bei den Adlern, wo Dietrich schon in einer Jugendmannschaft aufs Eis lief, unterschrieb er einen Dreijahresvertrag mit Ausstiegsklausel, die ihm im Juni schließlich den Wechsel zu Lokomotive Jaroslawl ermöglichte. Der Verein aus Zentralrussland zählt seit Jahren zu den besten Adressen im russischen Eishockey, und gewann unter anderem dreimal den Titel in der KHL.

Quelle: n-tv.de, Manuel Schwarz, dpa

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