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Pannenrennen in der Formel 2 Schumacher patzt in Baku und fliegt raus

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Der Große Preis von Aserbaidschan war nicht Schumachers Rennen.

(Foto: imago images / Laci Perenyi)

Ein übermütiger Schumacher Junior leistet sich im Großen Preis von Aserbaidschan den ein oder anderen Fahrfehler. Die Konsequenz: Zum ersten Mal in seiner jungen Formel-2-Karriere sieht der Rookie die Zielflagge nicht. Am Sonntag hat er noch eine Chance auf Wiedergutmachung.

Mick Schumacher ist beim Formel-2-Rennen in Baku vorzeitig ausgeschieden und hat erstmals in dieser Saison die Punkteränge verpasst. Der 20 Jahre alte Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher drehte sich in der 9. von 29 Runden nach Kurve 17 und konnte auf dem Stadtkurs in Aserbaidschan anschließend nicht mehr weiterfahren. Den Sieg in einem wilden Rennen mit vielen Unfällen sicherte sich der Brite Jack Aitken (Campos Racing).

"Nach meinem Boxenstopp hat sich das Auto nicht mehr so gut angefühlt und untersteuert. Dann leistete ich mir einen Fahrfehler, der sich als sehr kostspielig erwies", sagte Schumacher. "Am Anfang war das Tempo großartig."

Übermütig und fehleranfällig

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Schumacher, der für den italienischen Prema-Rennstall antritt, startete von Position sechs zunächst etwas übermütig. Er war vor der ersten Kurve ganz kurz Dritter, ehe sich der Neuling verbremste und auf Platz sieben zurückfiel. Nach einer frühen Safety-Car-Phase hielt Schumacher diese Position bis zu seinem Fehler.

Am Sonntag (11.10 Uhr) steht am Kaspischen Meer ein Sprintrennen in der höchsten Nachwuchsklasse auf dem Programm. Dieses wird Schumacher vom Ende des Feldes in Angriff nehmen müssen, denn das Rennergebnis vom Samstag ist die Grundlage für die Startaufstellung.

"Es gibt noch die Möglichkeit, das Wochenende zu retten. Ich werde alles dafür versuchen", sagte Schumacher. Zum Formel-2-Auftakt Anfang des Monats in Bahrain hatte Schumacher durch die Ränge acht und sechs jeweils Punkte für die Gesamtwertung geholt. Anschließend durfte er bei den Testfahrten der Formel 1 erstmals auch den aktuellen Ferrari steuern.

Quelle: n-tv.de, jho/dpa

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