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Leiche lag in 200 Metern Tiefe Vermisste Schweizer Fußballerin Ismaili ist tot

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Ismaili spielte seit 2014 für die Schweizer Nationalmannschaft.

(Foto: imago images / Geisser)

Die Schweizer Fußball-Nationalspielerin Florijana Ismaili springt am Samstag in den Comer See und taucht danach nicht mehr auf. Angehörige, Freunde und Fans hoffen bis zuletzt auf ein Wunder. Doch am Montagabend haben sie traurige Gewissheit: Die 24-Jährige ist tot.

Die nach einem Badeunfall in Italien vermisste Schweizer Fußball-Nationalspielerin Florijana Ismaili ist tot. Ein Sprecher der italienischen Feuerwehr bestätigte, dass die Leiche der 24-Jährigen im Comer See mit einem Spezialgerät in mehr als 200 Meter Tiefe gefunden und anschließend geborgen worden sei.

Ismaili, Kapitän des Schweizer Frauen-Meisters Young Boys Bern, soll am Samstag zusammen mit einer Freundin auf dem Comer See in Norditalien ein Boot gemietet haben. Von dem Boot sei die Mittelfeldspielerin später ins Wasser gesprungen und nicht wieder aufgetaucht.

Herren-Nationalspieler Xherdan Shaqiri trauert in den sozialen Medien um die Fußballerin: "Ich bin tief geschockt über den Tod von Florijana Ismaili. Meine Familie und ich möchten der Familie Ismaili und den Nahstehenden unser Beileid aussprechen", twitterte er.

Schon unter der heutigen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gehörte Ismaili zum Stamm der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Seit 2014 bestritt sie 33 Länderspiele. Zuletzt spielte sie am 14. Juni in Serbien für die Auswahl.

Quelle: ntv.de, uzh/dpa

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