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Viertelfinal-Playoffs der DEL Wolfsburg stürmt ins Halbfinale

Drei Spiele sind in den Viertelfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga absolviert und eine Serie ist bereits entschieden. Vorrundenprimus Wolfsburg lässt den Kölner Haien erneut keine Chance. Die Eisbären Berlin können ihren Heimvorteil nicht nutzen und verpassen die Gelegenheit, ungeschlagen ins Halbfinale einziehen.

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Die Grizzly Adams Wolfsburg stehen als bisher einziges Team im Meisterschafts-Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Vorrunden-Erste aus Wolfsburg gewann das dritte Spiel in den Viertelfinal-Playoffs gegen die Kölner Haie 4:2. Ken Magowan schoss alle vier Tore für die Wolfsburger. Die Eisbären Berlin konnten ihren Heimvorteil nicht nutzen und verpassten die Chance, ungeschlagen ins Halbfinale einziehen. Sie unterlagen Ingolstadt 2:3 und führen jetzt nur noch 2:1.

In der Serie zwischen den DEG Metro Stars und Adler Mannheim steht es jetzt ebenfalls 2:1 für die Düsseldorfer. Die DEG erkämpfte sich durch einen 1:0-Erfolg gegen den Rekordmeister einen Vorteil für die vierte Partie. Gute Chancen auf das Halbfinale hat jetzt auch der Titelverteidiger Hannover Scorpions. Sie setzten sich am Sonntag gegen Krefeld mit 4:3 nach Verlängerung durch. Aris Brimanis schoss den erlösenden Treffer für die Hannoveraner in Krefeld (61. Minute).

Berlin verspielt 2:1-Führung

Für die Eisbären sah es schon im ersten Drittel vor 14.200 Zuschauern nicht nach einem Durchmarsch in die nächste Runde aus. Richard Girard schoss die Gäste in der 9. Minute in Führung. Die Ingolstädter zeigten wie in den beiden anderen Viertelfinal-Spielen einen hohen Einsatz und wollten ihre letzte Chance nutzen. Dabei nahmen sie auch mehrere Zweiminuten-Strafen in Kauf. Als Folge erzielte Richard Regehr in der 12. Minute in doppelter Überzahl den Ausgleich für die Hauptstädter. In der 17. Minute brachte André Rankel die Eisbären in Führung. Im zweiten Drittel blieben die Gastgeber zunächst tonangebend, nutzten aber ihre Chancen nicht.

Den Ausgleich für die Gäste erzielte Peter Schaefer (31.) durch einen Konter. Im eher zähen letzten Drittel traf schließlich Thomas Greilinger für den ERC in der 60. Minute zum verdienten 2:3-Endstand. Zuvor hatten es die Eisbären nicht geschafft, bei einer fast zwei Minuten dauernden doppelten Überzahl ein Tor zu erzielen.

Quelle: ntv.de, dpa

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