Darts

Darts-WM in Londown Top-Favorit Price mühelos im Viertelfinale

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Weltmeister Gerwyn Price steht im Viertelfinale.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Die Corona-Krise überschattet auch die Darts-WM. Mehrere Spieler, darunter Top-Star Michael van Gerwen, können wegen positiver Tests nur noch zuschauen. Derweil dreht Gerwyn Price im "Ally Pally" langsam zur Höchstform auf. Der Weltmeister steht nach dem Sieg über Dirk van Duijvenbode im Viertelfinale.

Titelverteidiger Gerwyn Price hat bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace das Viertelfinale erreicht. Dort trifft er am Neujahrstag auf den Engländer Michael Smith, der Prices formstarken walisischen Landsmann Jonny Clayton in einem dramatischen Krimi 4:3 bezwang.

Price gewann am Mittwochabend gegen den Niederländer Dirk van Duijvenbode fast mühelos 4:1. Anschließend lieferten sich Clayton, der in Runde drei Deutschlands Top-Spieler Gabriel Clemens ausgeschaltet hatte, und der Weltranglistenneunte die bislang beste WM-Partie. Smith gewann mit einem Schnitt von knapp 100 Punkten hauchdünn gegen den Premier-League-Sieger (102,5). Insgesamt gelang beiden Spielern zusammen 25 Mal die Maximalpunktzahl von 180.

Zuvor hatte der zweimalige Weltmeister Gary Anderson dank einer spektakulären Aufholjagd die Runde der besten 16 komplettiert. Der 51-jährige Schotte drehte im letzten Drittrundenmatch des Turniers gegen den Weltranglisten-27. Ian White aus England einen 0:3-Satzrückstand noch zu einem 4:3-Sieg, White vergab sogar einen Matchdart.

In der Nachmittagssession waren zwei Mitfavoriten überraschend ausgeschieden: Premier-League-Finalist Jose de Sousa verlor gegen den Schotten Alan Soutar 3:4. Anschließend erwischte es auch den Weltranglistenzehnten Nathan Aspinall, der beim 0:4 gegen seinen englischen Landsmann Callan Rydz chancenlos war.

Derweil beeinflusst die Pandemie den Turnierverlauf im Ally Pally immer mehr: Nach den drei Niederländern Michael van Gerwen, Raymond van Barneveld und Vincent van der Voort wurden am Mittwoch auch Dave Chisnall aus England und der bereits ausgeschiedene Danny Noppert positiv getestet. Der dreimalige Weltmeister Gerwen beschuldigte den Weltverband PDC, zu wenig kontrolliert zu haben.

Für Price wäre eine Verschiebung des Turniers kein Tabu mehr. "Es wäre nicht die beste Option, aber ich würde ihr nicht widersprechen", schrieb er bereits am Nachmittag vor seiner Achtelfinal-Partie bei Instagram.

Quelle: ntv.de, jpe/sid

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